08.10.2008 | Kategorie: Archiv

Frauen-Team Luftgewehr holt die erste Medaille in Peking

Am ersten Wettkampftag konnten das deutsche Team überzeugen: Drei Endkampfplatzierungen und weitere gute Leistungen sind ein sehr guter Auftakt der WUC Sportschießen. In den meisten Disziplinen steht das Leistungsniveau dem der Olympischen Sommerspiele 2008 nicht nach.

((<2008_WUC_Schiessen_6.jpg))Die Qualität der erzielten Leistungen ist in allen Wettbewerben hervorragend. Ein herausragendes Ergebnis aus deutscher Sicht war der Gewinn der Silbermedaille im Team-Wettkampf der Frauen (1180 Ringe) mit dem Luftgewehr. Daran beteiligt waren: Jessica Kregel (FH Osnabrück), Manuela Felix (TU Ilmenau) und die jüngste deutsche Teilnehmerin Yvonne Jaekel (FH Coburg) hinter den siegreichen Chinesinnen. Im Einzelwettbewerb verpassten Jessica Kregel und Manuela Felix nur knapp das Finale der Achtbesten um jeweils einen Ring. Yvonne Jaeckel, als dritte Starterin, lieferte mit 592 Ringen ihr bestes internationales Ergebnis bei den Aktiven ab. Im Luftgewehr bei den Männern erreichte der Olympia-Teilnehmer Tino Mohaupt (BA Stuttgart) souverän das Finale. Dort belegte er den guten achten Platz. Nach einer langen, erfolgreichen und anstrengenden Saison war dies ein sehr gutes Resultat. Die Mannschaft mit Tino Mohaupt, Damian Kontny (Uni Kassel) und Henri Junghänel (TU Darmstadt) belegten den fünften Platz (1769 Ringe). Die Bronzemedaille wurde nur um drei Ringe verfehlt. Die Italiener belegten auf Grund der letzten gewonnen Runde Platz 4 mit der gleichen Ringezahl wie das deutsche Team. Diesen Wettbewerb dominierte als Sieger wiederum China. In der Disziplin Trap Women erreichte Jana Beckmann ( Uni Magdeburg) mit guten 56 Scheiben den 12. Platz und verfehlte das Finale der besten acht ebenfalls nur um eine Scheibe. Bei den Männern liegt Ralf Buchheim (Uni Potsdam) im Skeet vor den abschließenden Durchgängen am Freitag auf den vorderen Rängen. Abschließender Höhepunkt des Tages war das unerwartete Einziehen ins Finale mit der Luftpistole durch Anne Brandt (Uni Greifswald). Im Vorkampf als Siebte konnte sie im Finale mit der zweitbesten Leistung aller Finalteilnehmerinnen sich auf den 5. Rang vorkämpfen. Dies war ihr international bestes Ergebnis. Hinzu kam mit der Frauenmannschaft noch ein vierter Rang. Die Medaille verfehlte sie leider um einen Ring. Hieran waren außerdem Kerstin Nelson (FH der Polizei Villingen-Schwenningen) und Antje Noeske (HS Neubrandenburg) beteiligt. Disziplinchef Hendrik Pusch äußerte sich sehr zufrieden mit den erzielten Leistungen aller Teilnehmenden und stellte fest, dass die Nominierung von sehr jungen Athletinnen, die mit hervorragenden Leistungen glänzten, sinnvoll war. Am Freitag stehen folgende Entscheidungen an: * 50m Rifle Prone Men mit Damian Kontny, Henri Junghänel und zum ersten Mal mit Sebastian Hahn (Uni Erlangen-Nürnberg. * 50m Rifle Women mit Manuela Felix, Jessica Kregel und Yvonne Jaekel * Skeet Men Qualifikation und Entscheidung mit Ralf Buchheim