22.12.2009 | Kategorie: National , Wettkampf , Basketball

FH Gießen-Friedberg sichert sich vierten Titel in Folge!

Am 19. Dezember 2009 veranstaltete der Hochschulsport der FH Gießen-Friedberg in der Sportschule Grünberg die "MLP Deutsche Fachhochschulmeisterschaft Basketball"!

 

Starke Offensive sichert den Meistertitel

Nachdem sich das Team der FH Gießen-Friedberg in den letzten drei Jahren den Deutschen Meistertitel sichern konnte, gelang der Mannschaft um den bärenstarken Sebastian Rotaru kurz vor Weihnachten der vierte Streich in Folge. Somit bescherten sich die mittelhessischen Studierenden mit zwei souveränen Siegen über die Vertretungen der FH Remagen und der FH Rosenheim selbst das erste Weihnachtsgeschenk.
Im ersten Spiel des Tages erwischten Johannes Karsten & Co. einen Start nach Maß. Nach acht gespielten Minuten leuchtete ein komfortables 20:0 von der Anzeigetafel. Die symphatischen Studierenden der FH Remagen kamen mit Beginn des zweiten Viertels jedoch besser in Schwung und nutzen die sich bietenden Chancen konsequenter. Gießen-Friedberg wechselte nunmehr munter durch und konnte den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 56:26 ausbauen. Vor allem Sebastian Hühn ließ immer wieder seine ganze Routine aufblitzen. Angesichts des deutlichen Vorsprungs bekam auch auf Remagener Seite jeder Spieler im zweiten Spielabschnitt ausreichend Einsatzzeit, um sich für das folgende Spiel gegen die FH Rosenheim zu empfehlen.
Der amtierende Deutsche Meister gewann den Vergleich mit der FH Remagen schlussendlich souverän mit 112:52.

Remagen liefert Rosenheim harten Kampf

Nach der Mittagspause ging es für die Spieler aus Remagen gegen den Vizemeister der letzten beiden Jahre, die FH Rosenheim. Einen Fehlstart wie im Spiel gegen Gießen-Friedberg wollten sich die Rheinland-Pfälzer nicht noch einmal leisten und erwischten die Bayern auch gleich eiskalt. Beim Spielstand von 1:8 sah man deutlich angespannte Gesichter auf der Rosenheimer Bank. So hatten man sich den Start gegen Remagen sicherlich nicht vorgestellt. Vor allem von jenseits der 6,25m Linie trafen die Flügelspieler von Coach Jona Brunck hochprozentig. Mit einer ernergischen Defensivleistung konnte Rosenheim das Spiel in der Folgezeit wieder offen gestalten und profitierte zugleich auch vom nunmehr nachlassenden Wurfglück des Gegners.
Remagen musste sich nach einer kämpferischen Leistung mit 53:72 geschlagen geben.

Sebastian Rotaru dominiert mit 31 Punkten das Endspiel

Das letzte Spiel des Tages wurde somit zum Endspiel um den Titel "MLP Deutscher Fachhochschulmeister Basketball 2009".
FH Neuzugang David Henke sorgte gleich für die ersten beiden Punkte der Partie und bescherte den Mittelhessen die Führung. Johannes Karsten und der an diesem Tag bärenstarke Sebastian Rotaru sorgten mit ihren Treffern für den 6:3 Zwischenstand. Der Rosenheimer Aufbauspieler verkürzte zwischenzeitlich mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf und stelle sich auch in der Folgezeit als Dreh- und Angelpunkt seines Teams heraus. Der schussstarke und flinke Guard sollte im Finale jedoch der einzige Rosenheimer bleiben, der den Gießen-Friedbergern Kopfzerbrechen bereitete. In der ersten Hälfte behaupteten die heimischen Studierenden ihren Vorsprung konsequent, konnten sich aber nicht vorentscheidend absetzen. Dies lag vor allem an der sehr hohen Trefferquote der Mannschaft aus Südbayern, deren Würfe trotz guter Verteidigungsarbeit immer wieder den Weg in den Korb des Titelverteidigers fanden. Somit ging es mit einem knappen 56:53 in die Halbzeitpause.

109:89 Erfolg dank starker Offensivleistung

Im zweiten Spielabschnitt übernahm neben Rotaru vor allem Aufbauspieler Vince Zabel das Kommando. Der kleine Guard der FH Gießen-Friedberg wurde mit zunehmender Spieldauer immer korbgefährlicher und lieferte sich phasenweise mit den Rosenheimer Verteidigern ein Privatduell. Die Mittelhessen steigerten nunmehr auch ihre Verteidigungsleistung und konnte mit einigen Fastbreaks über ihre schnellen Flügelspieler punkten. Vor allem Robel Atoberhan, Johannes Karsten und Tim Vogel sorgten immer wieder für Gefahr. Aber auch Viljar Lilleväli konnte Zabel im Spielaufbau unterstützen und setzte ein ums andere mal Timo Röddiger und Christoph Harnisch unter dem Korb in Szene.
Im dritten Viertel erspielten sich die heimischen Studierenden einen zweistelligen Vorsprung, den sie auch  nicht mehr aus der Hand gaben. Nachdem wenige Minuten vor Spielende der 2,05m große David Henke per Dreipunkte Wurf den Abstand nochmals vergrößerte, war endgültig klar, dass der alte auch der neue Deutsche FH Meister sein wird.
Der 109:89 Erfolg über die FH Rosenheim bescherte den Basketballern der FH Gießen-Friedberg nach 2006, 2007 und 2008 den nunmehr vierten Titel in Folge.

Der FH Hochschulsport bedankt sich für diese tolle Teamleistung bei:
Sebastian Hühn, Viljar Lilleväli, Christoph Harnisch, Timo Röddiger, Vincent Zabel, Johannes Karsten, Robel Atoberhan, Tim Vogel, David Henke, Sebastian Rotaru und den verletzten Tadas Urnierza, Christoph Hillgärtner und Ioannis Tamtelen.
Ein besonderer Dank gilt auch den Teamverantwortlichen Felix Rotaru und Matthias Rohowski.