Jubelt hoffentlich auch bald für Deutschland - Christoph Rüschenpöhler Foto: Georg von Coelln

24.10.2013 | Kategorie: Futsal , Wettkampf Extern

„Es ist einfach an der Zeit“ – Futsal-Studentennationalmannschaft ins Leben gerufen

Am 26. Oktober 2013 wird in Köln-Münngersdorf Geschichte geschrieben. Unter der Leitung von Disziplinchef Georg von Coelln und Trainer Gereon Quick treffen sich 19 Studenten zum ersten Lehrgang.

„Es ist einfach an der Zeit“, bringt Disziplinchef Georg von Coelln prägnant den Grund für die Einberufung einer Futsal-Studierendennationalmannschaft auf den Punkt. Deutschland sei eines der wenigen europäischen Länder, das keine Futsal-Nationalmannschaft habe. Da die Hochschulen die Vorreiterrolle in der Entwicklung der Sportart übernommen hätten, sei das Gründen einer Studierendennationalmannschaft deshalb der logische Schritt. „Das Installieren der Nationalmannschaft gibt den national spielenden Studenten, die Möglichkeit sich auch international zu messen“, sagte von Coelln.  

Spielern neue Möglichkeiten bieten

In Deutschland haben sich sechs Regionalligen etabliert. Eine feste Bundesliga oder eine offizielle Deutsche Meisterschaft des Deutschen Fußballbundes gibt es nicht. Auch eine Futsal-Nationalmannschaft ist auf der Ebene des Fachverbandes noch nicht eingeführt worden. Gerade deshalb bilde die Studierendennationalmannschaft einen wichtigen Bestandteil in der Weiterentwicklung der Spieler. „Alle Spieler haben in den nationalen Ligen Erfahrung gesammelt. Einige konnten sogar schon international in Vereinswettbewerben der UEFA spielen. Nun liegt es an uns aus den Spielern eine intakte Mannschaft zu formen“, beschreibt von Coelln die kommende Aufgabe des Trainerstabs.

Schweden erster Gegner der Studentennationalmannschaft

Dabei liegt das Augenmerk des Teams vorerst auf der Länderspielpremiere gegen Schweden. Anfang Dezember tritt die Studentennationalmannschaft dann zum ersten internationalen Vergleich an. „Wir haben noch keine internationale Erfahrung und liegen in der Entwicklung weit hinten. Dennoch gehen wir positiv in die Spiele gegen Schweden. Die Schweden sind kein leichter Gegner, aber sie sind auch nicht unschlagbar“, blickt der Disziplinchef voraus. Für das Spiel in Münster haben er und Trainer Gereon Quick noch die Qual der Wahl. Von den 19 nominierten Lehrgangsteilnehmer werden schlussendlich maximal 15 Spieler in den Kader für das erste Länderspiel berufen.

Zum Lehrgang eingeladene Spieler:

  • Marvin Buß
  • Florian Dondorf
  • Moritz Fichtl
  • Harald Gracholski
  • Timo Heinze
  • Daniel Jagenburg
  • Gunnar Kaib
  • Wendelin Kemper
  • Saboor Khalili
  • Nils Klems
  • Manuel Klon
  • Anton Kniller
  • Thomas Koch
  • Thomas Lehmann
  • Tobias Lüft
  • Thomas Luzar
  • Christoph Rüschenpöhler
  • Benjamin Sahel
  • Fabian Schmidts
  • Alex Sokolowski
  • Maik Solisch

Trainer: Gereon Quick
Disziplinchef: Georg von Coelln     

Nicht teilnehmende Spieler:

  • Florian Dondorf
  • Saboor Khalili