17.11.2005 | Kategorie: Archiv

Erste Arbeitstagung Rudern

Es war eine Idee, die erst in diesem Jahr bei der DHM Rudern in Ingolstadt geboren wurde. Jetzt, vom 11. bis 13. November 2005, fand sie statt, die erste adh-Arbeitstagung Rudern. Resonanz und Feedback aller Beteiligten zeigen, dass auch in Zukunft ein solches Angebot erhalten bleiben muss.

{{von D.Cöster & B.Schmidt}} Vom 11. - 13.11.2005 luden die Disziplinchefs Rudern des adh Enno Harms, Jens Hundertmark und Uwe Maerz zu einer Arbeitstagung nach Hannover in das Zentrum für Hochschulsport sowie zur Rudergemeinschaft Angaria ein. Hier kamen Verantwortliche im Bereich Hochschulrudern zusammen, um sich über den derzeitigen Stand und die Perspektiven von Ausbildungsstrukturen auszutauschen. Es beteiligten sich 21 ÜbungsleiterInnen und Koordinatoren von neun verschiedenen Hochschulen. Die Teilnehmenden aus Berlin (HU, TU), Mainz, Freiburg, Kassel, Frankfurt, Köln, Magdeburg und Hannover trugen zum Einstieg ihre örtlichen Ausbildungsverhältnisse vor, woran schon zu erkennen war, dass an den einzelnen Standorten die unterschiedlichsten Bedingungen vorherrschen. Einen wesentlichen Beitrag, wie Ruder-Ausbildung und das Hochschulangebot in puncto Rudern gestaltet werden kann, brachte der am Samstagnachmittag vortragende Referent Dr. Andreas Hebbel-Seeger von der Uni Hamburg. Die fachlich ausgezeichnete Präsentation überzeugte mit einer vorbildlich strukturierten Konzeption des Angebotes der Hamburger Uni. Auch die Hochschulmeisterschaften Rudern 2006 werden in der Hansestadt ausgetragen und sind in eine Wassersportwoche um die Regattabahn in Allermöhe eingebunden. Am Sonntagvormittag wurden die Merkmale aus den Hochschul-Standorten zusammengefasst und darauf in Kleingruppen lokale Konzepte erarbeitet. Konkret haben sich alle Teilnehmenden vorgenommen, die Konzeption der Ruderausbildung an Ihrem Hochschulsport zu Papier zu bringen, um eine bessere Grundlage für die Weiterentwicklung von Methodik und Programm zur Verfügung zu haben. Alle Anwesenden wünschten sich eine Fortführung dieser Art Veranstaltung im Jahresturnus, um dann an den jetzt zu kurz gekommen Aspekten wie z. B. der Methodik im Rudersport weiterarbeiten zu können.