Die Wettkampfstätte: Das SVB-Hallenbad in Bayreuth

07.04.2014 | Kategorie: Schwimmen , DHM , 2014

DHM Schwimmen: "Jetzt geht es ans Feintuning"

Die Ausrichter der DHM Schwimmen biegen auf die Zielgerade. In sechs Wochen gehen die DHM-Teilnehmenden in Bayreuth von den Startblöcken. Im Interview berichtet Tom Hornig, Mitglied des Organisationsteams, von den Vorbereitungen.


In sechs Wochen gehen die ersten Studis bei der DHM Schwimmen vom Startblock. Wie zufrieden seid ihr mit der bisherigen Vorbereitung?

Die Vorbereitungen liefen bisher durchwachsen. Der Brand der Sauna unserer Wettkampfstätte im August, dringend notwendig gewordene Bauarbeiten am benachbarten Eisstadion und Verzögerungen im Zeitplan mussten uns in den vergangenen Monaten doch das ein oder andere Mal umdenken lassen. Aber sowas ist bei einem Event dieser Größenordnung fast immer der Fall. Mittlerweile sind wir auf einem sehr guten Weg und solange das Wasser nicht plötzlich aus dem Becken verschwindet, wird es eine tolle DHM.

Was ist noch in den kommenden beiden Monaten zu tun?

Die Grobplanungen sind abgeschlossen, nun geht es ans Feintuning. Wir koordinieren gerade die Beschaffung unserer Verpflegung und der Helfer. Ein relativ großer Kraftakt wird dann auch die Verarbeitung der Meldungen werden um relativ zügig ein Meldeergebnis präsentieren zu können.

Was hat euch dazu motiviert, selbst eine so große Veranstaltung mit über 600 Teilnehmenden auszurichten?

Wir alle waren von der Idee begeistert, eine DHM nach Bayreuth zu holen. Natürlich ist die DHM Schwimmen mit ihrem großen Teilnehmerfeld eine Mammutaufgabe. Dennoch macht es grundsätzlich nicht viel Unterschied, ob man eine dreitägige Veranstaltung mit Wettkampf, Verpflegung, Unterkunft und Party für 100 oder über 600 Teilnehmer organisiert. Schließlich möchte man gern jedem ein schönes und hoffentlich unvergessliches Wochenende bieten.

Eine solche Veranstaltung braucht auch einiges an personeller Power. Wie deckt ihr den Personalbedarf ab?

Zwei Personen unseres Orga-Teams sind für die Akquise der Helfer zuständig. Sie werden in den kommenden Tagen besonders unter den Bayreuther Spökos (Sportökonomen) um helfende Hände werben. Gleichzeitig rühren wir auch ordentlich die Werbetrommel bei Allen, die gerne schwimmen. Gleichzeitig halten wir engen Kontakt zu den oberfränkischen Vereinen, um ein gutes und funktionierendes Kampfgericht aufzustellen, welches im Schwimmen durchaus allein 30 Personen umfasst.

Auch bei der Partyorganisation ist es gut zu wissen, die Unterstützung der Fachschaft Sport zu haben, womit eine ordentliche Sportlerfete sicher sein kann.

Die Ausrichtung einer DHM ermöglicht immer auch studentische Teilhabe. Wie ist diese bei euch umgesetzt?

Die DHM in Bayreuth wird in erster Linie durch studentisches Engagement getragen. Ein großes Dankeschön wollen wir hiermit an unseren Hochschulsportleiter Dr. Uwe Scholz richten, der uns das entsprechende Vertrauen entgegen gebracht hat und uns in der Planung die nötigen Freiheiten lässt.

Worauf freust du dich als Organisator am meisten?

Natürlich freue ich mich persönlich darauf, viele altbekannte und hoffentlich noch mehr neue Gesichter zu sehen und kennen zu lernen, die nach den drei Tagen idealerweise mit vielen positiven Erinnerungen aus Bayreuth nach Hause fahren. Aber um ehrlich zu sein, freue ich mich wohl am meisten auf den Schlaf am Montag nach der DHM. ;-)