26.10.2014 | Kategorie: Futsal , DHM , 2014 , TopNews

DHM Futsal: WG Münster verteidigt Titel

Die WG Münster bleibt die Nummer eins im deutschen Studierenden-Futsal. Das war Ergebnis der diesjährigen deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Futsal. Neun Teams kämpften am Wochenende im hessischen Wiesbaden um den Titel, mussten jedoch am Ende den Westfalen zum Sieg gratulieren. Damit qualifizierten sich die Münsteraner Studenten auch für die Europäische Hochschulmeisterschaft im nächsten Jahr.

Die Auftaktpartie hieß genauso wie das Finale der letztjährigen DHM: WG Münster gegen die Uni Regensburg. Erneut hatten die Westfalen dabei das bessere Ende für sich. Mit 7:1 schlugen die Münsteraner Studenten die Süddeutschen und schafften so eine gute Ausgangslage. Überraschend zog die WG Darmstadt als Zweiter ins Halbfinale ein. Vor der Uni Regensburg und Gastgeber HS RheinMain qualifizierte sich das Team aus der Region. Gruppenletzter wurde die Uni Stuttgart. 

In Gruppe zwei gelangen der Uni Frankfurt und der Uni Greifswald der Sprung in die Spiele der besten vier Teams. Das erste Halbfinale am Sonntag bestritt die Uni Münster und die Uni Greifswald. Von Anfang an hatte der Titelverteidiger, gespickt mit Spielern aus der Studierenden-Nationalmannschaft, das Heft in der Hand. Zur Halbzeit führten die Nordrhein-Westfalen bereits mit 4:0. In den zweiten zwanzig Minuten schafften sie es dabei die Führung weiter auszubauen, so dass der Sieg nie ernsthaft in Gefahr war. So blieb dem Gegner aus Greifswald lediglich der Ehrentreffer zum 9:1.

Wesentlich weniger eindeutig verlief die zweite Halbfinal-Partie zwischen der WG Darmstadt und der Uni Frankfurt. Den Zuschauern bot sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams zeigten guten Futsal, verpassten lediglich ihre Chancen zu nutzen. Nach 1:0-Führung der Darmstädter schafften die Frankfurter den Ausgleich. Vor allem bei den Darmstädtern fehlte entweder die letzte Genauigkeit oder die Studenten scheiterten am gegnerischen Torhüter. Erst nach 30 Minuten bezwangen die Hessen erneut die Frankfurter Abwehrreihe samt Torwart. Nach dem 2:1 schwanden die Kräfte des Teams aus der Main-Metropole, so dass sich die WG Darmstadt den zweiten Startplatz im Endspiel sichern konnte.

Im kleinen Finale gelang der Uni Greifswald ein früher Doppelschlag. So führten die Studenten aus Mecklenburg-Vorpommern bereits nach zwei Minuten mit 2:0. Als dann Greifswald noch auf 3:0 erhöhte, wurde Gegner Frankfurt stärker und verkürzte folgerichtig auf 3:1. Nach der Halbzeit war es erneut ein Doppelpack, der letztendlich die Partie entschied. Auch wenn den Frankfurtern nach 1:5-Rückstand 15 Minute vor dem Ende noch ein 4:6 gelang, schaffte das Team der Uni Greifswald am Ende verdient den dritten Platz.

Den Titel spielten die beiden Mannschaften der WG Münster und der Uni Darmstadt untereinander aus. Nach anfänglichem Abtasten beider Teams wurde Münster stärker. Daraus resultierend ging der Titelträger nach zehn Minuten in Führung. Zwei Minuten später gelang ihnen sogar das 2:0. Fünf Minuten vor der Halbzeit mussten die Münsteraner noch einmal eine Schrecksekunde überstehen. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 bot sich den Hessen per Sechsmeter die Möglichkeit zum Ausgleich. Die Darmstädter vergaben jedoch die Chance und mussten mit dem 3:1 durch Christoph Rüschenpöhler kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal einen Rückschlag hinnehmen. Auch nach der Pause zeigten sich die Münsteraner technisch überlegen. Das sehenswerte 4:1 durch Solisch schien die Vorentscheidung gebracht zu haben. Doch Darmstadt gab nicht auf und ließ sich auch nicht vom zwischenzeitlichen 2:5 zweieinhalb Minuten vor dem Ende beeindrucken. In einem grandiosen Schlussspurt verkürzten die Süddeutschen sogar noch auf 4:5. Eine hektische Endphase überstanden dann aber die neuen und alten Hochschulmeister aus Münster und fahren so nächstes Jahr zur Europäischen Hochschulmeisterschaft nach Polen.

Die ersten Fotos gibt es auf Facebook. Weitere folgen in Kürze.
Den spannenden Finaltag noch einmal im Live-Tweet zu verfolgen auf twitter.