09.06.2014 | Kategorie: Fechten , DHM , 2014

DHM Fechten: 78 Teams auf der Planche

Spannende Teamwettbewerbe gab es am Wochenende in Marburg bei der DHM Fechten 2014. Insgesamt gingen 78 Mannschaften von 22 Hochschulen auf die Planche.

Im Florett, Degen und Säbel haben die insgesamt 78 Teams ihre Deutschen Hochschulmeister ausgefochten. Dabei war die Verteilung der Titel am Ende ausgeglichen. Mit gleich sechs verschiedenen erfolgreichen Teams endeten die Hochschul-Titelkämpfe am Sonntagabend in Marburg.

In einem spannenden Finale im Herrensäbel setzte sich die WG Gießen mit 45:41 gegen die Wettkampfgemeinschaft der Aachener Hochschulen durch. Dritte wurden die WG Karlsruhe und Mainz I. Dabei war das Final-Gefecht zwischen Gießen und Aachen lange offen. Nach starkem Gießener Beginn und einer dementsprechend komfortablen Führung holte Aachen auf. Etwas deutlicher war die Entscheidung bei den Damen. Dort verwies die Uni Frankfurt ihre Kontrahentinnen von der WG Göttingen mit 45:37 auf den zweiten Platz. Den dritten Platz teilten sich die WG Kiel und Aachen.

Im Damendegen entschied die WG Münster den Finalkampf  durch ein 45:36-Sieg gegen die WG Heidelberg für sich. Mehr Glück hatten die männlichen Kommilitonen im Herrenwettbewerb. Mit einem 45:28 setzte sich die Heidelberger gegen die WG Darmstadt souverän durch. Dritte bei den Damen wurden die WG Mainz und Köln, bei den Herren Aachen I und Freiburg.

In den Florett-Entscheidungen durfte einmal die WG Mainz und einmal die WG Würzburg jubeln. Bei den Damen freuten sich die Mainzerinnen über ihr 45:22 gegen die Hamburger Konkurrentinnen. Den Titel bei den Herren sicherte sich Würzburg durch einen knappen Sieg mit 45:42 gegen die Uni Frankfurt. Die Bronzeplätze gingen an die WG Köln und die Uni Tübingen, bei den Damen, und an die WG Aachen und Mainz I, bei den Herren.

Auch adh-Disziplinchef Michael Mahler freute sich über die gelungene Veranstaltung und weiß um die Bedeutung der DHM für den studentischen Fechtsport. „Die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Team ist für die Hochschulen sehr wichtig. Den Fechtern, die erst im ersten Semester mit dem Fechten angefangen haben, bietet sich so die Möglichkeit, das Gelernte auch mal im Wettkampf auszuprobieren. Zudem ist die Teambildung sehr wichtig. Die richtig guten Fechter, tuen sich mit den etwas schwächeren zusammen - das ist ein riesen Vorteil,“ so Mahler.

Die Ergebnisse finden Sie <media 12110 - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier.</media>

Die Fotos zu den Wettkämpfen finden sie hier.