12.08.2011 | Kategorie: Bildung , 2011 , Tagung , Intern

Der ABBW tagte in Münster

In der zweiten ABBW-Sitzung des Jahres am 8. August 2011 standen die Diskussion und Vorbereitung anstehender Bildungsveranstaltungen im Vordergrund.

Die Kolleginnen vom Hochschulsport Münster Lena Pechan und Corinna Lenzen hatten den Ausschuss zu seiner eintägigen Sitzung zu sich nach Münster eingeladen. Dort begrüßte Bildungsvorstand Dr. Arne Göring neben den Mitgliedern des ABBW auch Michaela Röhrbein, die als Delegierte des Ausschusses für Chancengleichheit und Personalentwicklung (ACPE) angereist war.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen vor allen Dingen die anstehenden Veranstaltungen des Bildungsprogramms Wintersemester 2011/12 sowie die Planungen für das Sommersemester 2012. Dabei ging es unter anderem um die organisatorische und inhaltliche Unterstützung der Jugend- und Bildungsreferentin beim Treffen der kleinen Hochschulen im Vorfeld der Vollversammlung, dass in diesem Jahr eine zeitliche Ausdehnung und damit einhergehend auch eine inhaltliche Umgestaltung erfahren soll.

Bezüglich der vom ACPE initiierten Seminarreihe für angehende Führungskräfte im Hochschulsport berichtete Michaela Röhrbein von den zwei bislang durchgeführten und gut besuchten Veranstaltungen sowie von drei weiteren geplanten Seminarteilen. Eine Fortsetzung der Seminarreihe im nächsten Jahr ist vorgesehen, eine endgültige Entscheidung soll jedoch erst nach einer entsprechenden Auswertungsrunde getroffen werden. Hinsichtlich des TANDEM-Mentoring Projekts ist für das kommende Jahr ein Netzwerktreffen in Planung, bei dem unter anderem die Perspektiven einer Neuauflage in 2013 erörtert werden soll.

Darüber hinaus wurde innerhalb der Sitzung erneut über die Möglichkeit der Ausrichtung einer groß angelegten Klausurtagung nachgedacht. Diesbezüglich hält es der Ausschuss für sinnvoll sich nach Klärung der Finanzierungsfrage bei der inhaltlichen Ausrichtung vor allen Dingen am derzeit im Gang befindlichen Prozess der Strukturdiskussion zu orientieren und zunächst die Ergebnisse der verschiedenen Gesprächstermine abzuwarten.

Bezüglich des Projektes zur bundesweiten Einführung des Konzepts Pausenexpress berichtete die Jugend- und Bildungsreferentin über einen ausgesprochen positiven Verlauf und das große Interesse seitens der Mitgliedschaft. Um die Qualität der zukünftigen Pausenexpress-Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu gewährleisten ist als nächster Schritt eine Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geplant, die anschließend in regionalen Veranstaltungen angehende „Pausenexpress“-Trainerinnen und Trainer nach den durch den adh festgelegten Richtlinien ausbilden sollen.

Zu guter Letzt wurde über die seit 2006 bestehende Kooperation des adh mit dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek ehemals VdAK) zur Bezuschussung von Hochschulsportkursen durch die Ersatzkassen diskutiert. Konstatiert wurde, dass diese Kooperation in der Mitgliedschaft einen eher geringen Bekanntheitsgrad besitzt und hier Nachbesserungsbedarf besteht. Zunächst soll aber ein Gesprächstermin zwischen adh und vdek vereinbart werden, um sich gegenseitig über den aktuellen Stand der Kooperation zu informieren.

Im Rahmen der kommenden Vollversammlung wird es im Ausschuss auch personelle Veränderungen geben, so dass wir uns natürlich über Interessierte freuen, die die Fortentwicklung der adh-Bildungsarbeit mit prägen wollen.