Boxen, Fechten & Wellenreiten: Weitere Wettkämpfe am Wochenende

Während morgen in Rostock um die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Boxen gekämpft wird, sind an der KIT Karlsruhe wieder Florett, Säbel und Degen im Einsatz. Hier suchen die Teilnehmenden die neuen Siegerinnen und Sieger bei der DHM Fechten (Team). Im französischen Seignosse wird unterdessen mit einer anderen Waffe agiert: Auf dem Surfbrett ermitteln die Aktiven die besten Leistungen bei der adh-Open Wellenreiten.

Neben der DHM Badminton (Einzel) finden noch drei weitere adh-Wettkämpfe am Wochenende statt. In Rostock boxen die Teilnehmenden um die DHM-Titel in zehn Gewichtsklassen. Mit dabei ist unter anderem Timo Rost (Uni Wuppertal), welcher bei der vergangenen DHM Boxen die Wertung im Mittelgewicht gewann und im Oktober 2016 an der Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) in Thailand an den Start ging. Rost war der erste deutsche Teilnehmer an einer WUC Boxen seit elf Jahren und schied erst im Viertelfinale aus. Insgesamt treten mehr als 100 Boxerinnen und Boxer bei der DHM in Rostock an.

Etwa knapp 800 Kilometer südwestlich treten knapp 100 Aktive bei der DHM Fechten (Team) gegeneinander an. In Karlsruhe hoffen die Ausrichter auf ein ebenso gutes Abschneiden wie der vorherige Gastgeber in Aachen. 2016 hatte die WG Aachen mit je zwei Gold- und Silberplatzierungen den Heimvorteil genutzt und konnte ein hervorragendes Ergebnis feiern. Die WG Karlsruhe und die WG Aachen stellen auch in diesem Jahr die größten Teams.

Nochmal 1.200 Kilometer weiter westlich findet eine Woche lang die adh-Open Wellenreiten statt. Im französischen Seignosse, das im Südwesten Frankreichs direkt an den Atlantik grenzt, werden in den Klassen Open, Open Woman, Longboard und Longboard Woman die besten Studierenden ermittelt.

Teilnehmen werden auch Valeska Schneider (TU München, Vorjahresdop-pelsiegerin der adh-Open Wellenreiten) und Tobias Schröder (TU München), die beide momentan das deutsche Wellenreit-Nationalteam bei den ISA World Surfing Games in Biarritz repräsentieren. Ebenfalls bereits in der Vorbereitung zu Deutschlands größtem Wellenreitcontest steckt Marc Piwko (Deutsche Sporthochschule Köln, Deutscher Meister im Wellenreiten 2015), der nicht nur zur Unterstützung des Deutschen Nationalteams sondern auch zum eigenen Warmsurfen nach Frankreich gereist ist.

Neben den bekannten Gesichtern der Deutschen Surfszene, liegen dem verantwortlichen Contestdirektor Uli Scherb insgesamt über 200 offizielle Meldungen vor. Am stärksten im Teilnahmefeld vertreten sind wie erwartet die Hochschulen aus München (26 Studierende), gefolgt von der Universität Kiel (18 Studierende) und der Deutschen Sporthochschule Köln (17 Studierende). Ebenfalls mehr als zehn Studierende schicken die Universität Bayreuth, die Universität Mainz, die HAW Hamburg sowie die Universität Rostock in die Wellen. Eine große Gruppe zum Contest anreisen zu lassen ist noch lange kein Garant für gute Leistung, hebt aber sicherlich die Motivation und die Stimmung im Wasser. Christoph Edeler, Sportartenbeauftragter für Wellenreiten im adh freut sich über den Rekord der Teilnehmenden: „Die hohe Zahl der Studierenden zeigt den Stellenwert der Veranstaltung“.

Die DHM Boxen, die DHM Fechten (Team) sowie die adh-Open Wellenreiten werden – wie alle adh-Wettkampfformate – vom adh-Gesundheitspartner Die Techniker unterstützt.