adh-Trophy Segeln mit neuer Bootsklasse

Auf guten Wind hoffen am kommenden Wochenende die Teilnehmenden der diesjährigen adh-Trophy Segeln. Vom 02. bis 04. Oktober 2015 treffen sich am Starnberger See in der Nähe von München Hochschulsportlerinnen und -sportler aus allen Teilen Deutschlands, um auf Booten der Piratenklasse gegeneinander anzutreten.

„Es ist erst die dritte adh-Trophy Segeln und das Ziel ist es, zu wachsen. Daher sind wir stolz, 32 Teams aus ganz Deutschland willkommen zu heißen“, freut sich Tobias Borucker vom Organisationsteam der TU München auf die Hochschulregatta am ersten Oktoberwochenende 2015.  Neu ist in diesem Jahr, dass die Seglerinnen und Segler jeweils in einer der beiden getrennt gewerteten Bootsklassen „Pirat ohne Spinnaker“ oder „Pirat mit Spinnaker“ antreten.  Das bedeutet, dass es am Ende der Regatta zwei Sieger-Teams geben wird. „Ich freue mich sehr, dass wir eine zweite Bootsklasse für fortgeschrittene Regattasegler unter Spinnaker auf‘s Wasser bringen können“, erklärt der Disziplinchef (DC) Segeln, Hendrik Arendt. „Wir sind auf dem richtigen Weg, Regattasegeln wieder mehr im Hochschulsport zu etablieren.“

Los geht der Wettkampf am Samstag um 10.30 Uhr mit dem Ankündigungssignal der ersten Wettfahrt. Im Laufe des Wochenendes sind insgesamt sechs Fahrten geplant. „Das Hauptziel ist, bei gutem Wind tolle Wettfahrten zu sehen“, so Tobias Borucker. Auch Zuschauer sind herzlich willkommen und können die Regatta an Land im Live-Blog verfolgen. „Die Ausrichter in München haben ihre Hausaufgaben auf jeden Fall gemacht und laden zum sportlichen Wettkampf zur Wiesn-Zeit. Das kann nur ein tolles Event werden“, ist sich der DC Segeln sicher.

Unter den Teilnehmenden befindet sich unter anderem auch das bei der adh-Trophy Segeln 2014 drittplatzierte Team der RWTH Aachen mit Martin Lakshmanan (Steuermann) und Hanna Wolff (Vorschoterin). Ebenso geht Maria Hüttinger aus München bereits zum wiederholten Mal als Vorschoterin an den Start und freut sich über den Heimvorteil in diesem Jahr. Nach ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr hofft sie auch in diesem Jahr, gemeinsam mit Steuermann Klaus Albert eine der Medaillenplätze zu ergattern. Zusätzlich schickt die gastgebende TU München zwei weitere Crews auf‘s Wasser. Auch die TU Berlin, Sieger-Hochschule 2014, stellt in diesem Jahr zwei Crews, die jedoch mit neuer Besetzung antreten. Es bleibt also spannend, welches Team als erstes über die Ziellinie fährt. „Das Regattagebiet ist mit den böigen und drehenden Winden seglerisch anspruchsvoll. Da könnten die Hochschulen von den Binnenrevieren einen kleinen Vorteil haben“, mutmaßt Arendt.