© Henning Feller

adh-Open American Football – Karlsruher holen den Hattrick

Am Wochenende vom 9. und 10. Juli 2011 konnten die Karlsruhe Engineers zum dritten Mal in Folge die adh-Open American Football gewinnen. Der Austragungsort hieß ebenfalls Karlsruhe.

Nachdem zunächst sechs Teams Interesse an einer Teilnahme am Hochschulbowl 2011 bekundet haben, waren es dann nur die Uni Mannheim, UniBW Hamburg und die Gastgeber des KIT Karlsruhe, die den Kampf um den Titel antraten. Das Turnier wurde diesmal aufgrund der geringen Teilnehmendenzahl komplett im Punktemodus ausgetragen.

Erster Turniertag

Die erste Begegnung des Wochenendes bestritten Karlsruhe und Hamburg am Samstag. Nachdem die Snipers zu Beginn Punkten konnten, entschieden die Karlsruhe Engineers das Spiel am Ende doch recht deutlich für sich. 35:sechs lautete der Endstand. Auch in der zweiten Begegnung der Karlsruher gegen Mannheim konnten die Gastgeber sowohl defensiv als auch offensiv überzeugen und ließen die Mannheimer nur durch einen Ballverlust beim Punkt Return zu Punkten kommen. Auch hier war das Ergebnis ein recht deutliches 28:sieben für die Gastgeber. In der dritten und letzten Begegnung des ersten Turniertags trafen dann Mannheim und Hamburg aufeinander. Beide Mannschaften kämpften hart um ihren ersten Sieg. Die ersten Punkte für ihr Team konnten sich schließlich die Mannheim Knights mit einem 14:9 Sieg holen.

Zweiter Turniertag


Der Sonntag begann dann so wie der Samstag endete. Hamburg gegen Mannheim. Die Hamburger mussten unbedingt einen Sieg einfahren um weiter im Rennen um den Titel, oder zumindest den zweiten Platz zu bleiben. Mannheim musste ebenfalls gewinnen um mit einem späteren Sieg gegen Karlsruhe noch auf Platz Eins rücken zu können. Entsprechend emotional und kämpferisch verlief das Spiel. Am Ende war es erneut Mannheim, die die Punkte mitnahmen, auch wenn das Ergebnis mit 14:zwölf sehr knapp ausfiel. Beim zweiten Spiel zwischen Hamburg und Karlsruhe wollte dann auch das Wetter ein Wörtchen mitreden. Im strömenden Regen hatten die Hamburger erhebliche Probleme den Ball gegen eine konzentrierte Karlsruher Defense zu bewegen. Die Karlsruher ließen sich von dem Wetter nicht beeindrucken und so führten sie zur Halbzeit mit 28 Punkten. Aufgrund des tobenden Gewitters und der aussichtslosen Position warfen die Hamburger dann das Handtuch, wahrscheinlich auch um nicht unnötige Verletzungen der Spieler zu riskieren. Für die Soldaten der Bundeswehruniversität verlangt ihr Beruf schließlich eine uneingeschränkte körperliche Fitness. Die Karlsruher führten dadurch mit drei Siegen vor Mannheim mit zwei Siegen. Zumindest rechnerisch hatten die Mannheimer damit noch die Möglichkeit den Titel zu gewinnen, mussten dafür aber Hamburg schlagen und gegen Karlsruhe mit mehr als 20 Punkten Vorsprung gewinnen. Nichts desto trotz wollten sie natürlich zeigen, dass sie auch mit den Karlsruhern konkurrenzfähig sind und ihnen zumindest eine Niederlage beibringen. Kämpferisch stellten sich die Mannheimer in immer noch regnerischen Bedingungen den Gastgebern. Doch die Karlsruher ließen sich den Triumph nicht mehr nehmen. Auch im letzten Spiel konnten die Karlsruher die Mannheimer besiegen, wenn auch knapper als zuvor. Die Karlsruher Engineers konnten damit zum dritten Mal in Folge den Hochschulbowl für sich entscheiden und dürfen sich somit weiterhin Deutscher Meister im Hochschulfootball nennen.

Der Hochschulbowl fand 2011 zum 22. Mal statt und wie jedes Jahr herrschte zwischen den Teams eine tolle Atmosphäre, die sich in durchweg fairen Spielen zeigte. Auch Freitagabend tranken die Spieler der Teams zusammen im Heimspiel ein gemütliches Bier, während man Football-WM schauen konnte. Samstag Abend gab es dann die eigenen Spiele vom Nachmittag auf der Leinwand, bevor der DJ später richtig loslegte und das Tanzbein geschwungen wurde. Ein großes Danke geht hier an das Heimspiel-Team. Außerdem möchten wir natürlich herzlichst allen Helferinnen und Helfern und vor allem unserem Organisationsteam für die vielen Mühen danken. Zusammenfassend war der Karlsruher Hochschulbowl ein rundum gelungenes Event, so dass man sich schon jetzt auf den 23. Bowl nächstes Jahr freuen kann, der dann wieder von einem anderen Team ausgerichtet wird.

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