23.08.2021 | Kategorie: 2021 , IDUS

adh-Hochschullauf-Geheimplan in Dortmund

Das Team des Hochschulsport Dortmund will die Konkurrenz aus Göttingen beim diesjährigen adh-Hochschullauf in der Distanzwertung vom Thron stoßen. So viel verrät Hochschulsportleiter Christoph Edeler im Interview. Wie das funktionieren soll, bleibt jedoch sein Geheimnis. Somit ist am 20. September mit einer Überraschung zu rechnen, sofern der Plan aufgeht.

Im Gespräch haben wir gefragt, auf welchen Erfahrungen vom letzten Jahr das Vorhaben aufbaut.

Christoph, wie viele Läuferinnen und Läufer habt ihr mobilisiert?

Leider nicht genug, um zu gewinnen. Ich war trotzdem sehr zufrieden mit der ersten Auflage. Ich finde das Format äußerst spannend und denke, dass es sehr zukunftsorientiert ist.

Wie habt ihr die Teilnehmenden adressiert?

Wir haben unsere Laufgruppen und laufbegeisterten Teilnehmenden angesprochen. Neben der klassischen Rundmail haben wir vor allem unsere Social Media-Kanäle genutzt.

Welche Angebote gab es am 20.09. selbst?

Es gab keine spezifischen Angebote, da das zu der Zeit aufgrund der Pandemie noch schwierig war. Intern gab es jedoch einige Wetten, wer am meisten Kilometer laufen wird. 

Wie habt ihr am Ende abgeschnitten?

Die TU Dortmund ist Zweiter geworden und hat dafür einen AernoviR Luftreiniger von Matrix bekommen, den wir perfekt in unseren Sportstätten einsetzen konnten, da er unter anderem auch Corona-Viren aus der Luft filtert.

Darüber hinaus hat Hendrik Pfeiffer die Gesamtwertung gewonnen. Hubertus Köster ist in der Höhenmeter-Wertung als Zweiter ebenfalls in die Top-3 gelaufen.

Welche Pläne verfolgt ihr dieses Jahr?

Wir haben einige Pläne und Ideen, die wir hoffentlich erfolgreich umsetzen können. Zu viel will ich allerdings an dieser Stelle nicht verraten. Ein Bundestrainer würde vor dem Wettkampf auch nicht seine Taktik verraten.

Was ist euer Ziel?

Ich möchte auf jeden Fall wieder auf das Podest und am liebsten ganz nach oben. Ob das funktioniert, hängt natürlich auch von der Konkurrenz ab.

Ich bin mir sicher, dass sich das Format richtig weiter entwickeln wird, sodass in ein paar Jahren mehrere Tausend Läuferinnen und Läufer am Start sein werden.

Ich hoffe auch, dass Hendrik Pfeiffer seinen Sieg verteidigen kann. Nach seiner erfolgreichen Olympia-Premiere, bei der er mit Saisonbestleistung unter die besten 50 im Marathon laufen konnte, ist er sicher wieder einer der Favoriten.