10.06.2008 | Kategorie: Intern , Tagung , 2013

adh-Hauptamtlichen Tagung 2008 in Darmstadt

Am 10. und 11. Juni 2008 trafen sich die Hochschulsportmitarbeitenden der adh-Mitgliedshochschulen auf Einladung der Hochschule Darmstadt zur Hauptamtlichentagung 2008. Themenschwerpunkt waren die Perspektiven des Hochschulsports vor dem Hintergrund einer zeitgemäßen Personalentwicklung.

Frau Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, Präsidentin der Hochschule Darmstadt, eröffnete die Tagung und begrüßte die Teilnehmenden im Namen ihrer Hochschule in den Räumlichkeiten der Deutschen Telekom. Die strategische Partnerschaft der Hochschule Darmstadt und der Deutschen Telekom AG machte die Nutzung der hervorragenden Tagungsräumlichkeiten für die diesjährige Hauptamtlichentagung erst möglich.

Als erstes sprach Dr. Jürgen Pfister, Leiter des Bereiches Personal und Soziales bei der METRO-Group über die „Perspektiven der Personalentwicklung“. Unter dem Titel „Führung als Erfolgsfaktor“ erläuterte er dem Plenum, welche Bedeutung das Thema „Führung“ in diesem DAX-30 Konzern in den letzten Jahren gewonnen hat, wie dieses Thema dort verstanden und umgesetzt wird und welche Anforderungen aus seiner Sicht heutzutage an Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen gestellt werden. Als ehemaliger Bildungsreferent des adh setzte er viele spannende Impulse, die vor allem im Hinblick auf die Umsetzbarkeit im Hochschulsport im Rahmen der Podiumsdiskussion kontrovers zur Sprache kamen. Im Anschluss erläuterte Frau Dr. Helga Lukoschat, Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, ihre Standpunkte zur Personalentwicklung im Sinne der Chancengleichheit. Als Hauptziele Ihrer Organisation nannte sie dabei eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer ihre Potenziale entfalten sowie die berufliche Karriere mit Kindern vereinbaren können, den Aufbau generationenübergreifender Netzwerke von Frauen sowie familienorientierten Unternehmenskulturen. Prof. Dr. Helmut Schmidt, Rektor der TU Kaiserslautern, schlug dann die Brücke zum Hochschulsport. Am Beispiel des Standortes Kaiserslautern konnte er den Tagungsteilnehmenden die jüngsten positiven Hochschulentwicklungen erläutern und aufzeigen, auf welchen Wegen eine solch positive Dynamik für den Hochschulsport entstehen kann. Zu guter Letzt trat der Generaldirektor des DOSB, Dr. Michael Vesper, vor das Plenum. Als ehemaliger Minister des Landes Nordrheinwestfalen gab er einen Einblick, wie eine erfolgreiche Interessensvertretung gegenüber Entscheidungsträgern aus Politik oder Wirtschaft aussehen kann, nicht zuletzt indem er den Tagungsteilnehmenden einige goldene Regeln für Lobbygespräche mit auf den Weg gab.