24.10.2014 | Kategorie: Tandem , 2014 , TopNews

Abschlussveranstaltung des adh-Projekts Tandem-Mentoring

Der aktuelle Durchgang des adh-Projekts Tandem-Mentoring ging am Wochenende mit einer Abschlussveranstaltung in Darmstadt zu Ende. Inhaltlich setzten sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Führung“ auseinander, ehe sich die Tandems abschließend zu ihrer jeweiligen Zusammenarbeit in den letzten zwölf Monaten austauschten. Damit endete der aktuelle Projekt-Durchgang für alle mit vielen neuen Erfahrungen, erworbenen Kompetenzen und einem gestärkten Netzwerk.

Die Abschlussveranstaltung begann mit einer geführten Begehung der Mathildenhöhe, der höchsten Erhebung der Darmstädter Innenstadt. Hier konnten die Projekt-Teilnehmenden einen Eindruck des Schaffens der Künstlergruppe der Künstlerkolonie um die Jahrhundertwende bekommen. Dass der Jugendstil nicht nur verspielte und verschnörkelte Werke hervorbrachte, wurde bei der Besichtigung einiger zum Teil original restaurierter Wohnhäuser der damaligen Künstler deutlich. Wer das Wahrzeichen Darmstadts nicht schon kannte, wusste bald, dass es der 48 Meter hohe Hochzeitsturm – oder auch Fünffingerturm genannt – ist.

Noch höher hinaus ging es dann zum Veranstaltungsstart in die 14. Etage des Hochhauses der Hochschule Darmstadt. Hier bot sich den Tandems ein beeindruckender Blick nicht nur über Darmstadt, sondern auch herüber nach Frankfurt und den Taunus. Zum Einstieg in das Abschlusswochenende blickten die Mentees mit ihren Mentorinnen und Mentoren auf das vergangene Tandem-Jahr zurück und berichteten kurz von den prägendsten Erinnerungen. „Uns wurde allen bewusst, dass wir uns durch die vielen neuen Bekanntschaften und gemeinsamen Erfahrungen und Erinnerungen, ein wertvolles und bleibendes Netzwerk erschaffen haben, auf das wir zukünftig vertrauen können“, resümierte Mentee Monique Lehmann. Somit war allen Beteiligten gleich zu Beginn des Wochenendes klar, dass mit diesem zwar einerseits das Projekt erfolgreich endete, aber dies ebenso der Anfang weiterer kooperativer Zusammenarbeit bedeutete. In getrennten Reflexionsrunden hatten sowohl die Mentees als auch die Mentorinnen und Mentoren Gelegenheit, das Projekt Revue passieren zu lassen und zu bewerten.

Am Samstagmorgen kamen die Tandems zu einem Impuls von Herrn Dr. Fliegner zum Thema „Mein Erfolg als Führungskraft“ zusammen. Entlang der drei Leitfragen „Was sind typische Aufgaben einer Führungskraft?“, „Lohnt es sich für mich, Führungsaufgaben anzustreben?“ und „Welche Orientierungen helfen dabei, Führungsaufgaben ‚gut‘ zu erfüllen?“ beschäftigten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Gruppenarrangements mit dem Thema „Führung“. Einen sehr interessanten und praxisbezogenen Einblick in Führung brachte die Lösung verschiedener Fallbeispiele. Dabei wurden in Zweiergruppen acht Fallstudien bearbeitet, um dabei die zuvor vorgestellten Führungstools zur Lösungsentwicklung der sehr realen Herausforderungen einer Führungskraft heranzuziehen. Die Mentees konnten bei dieser Aufgabe einmal mehr von ihren erfahrenen Mentorinnen und Mentoren profitieren und einen tieferen Einblick in den Führungsalltag gewinnen.

Die Präsentationen der Tandems bildeten den inhaltlichen Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss des gemeinsamen Wochenendes und des aktuellen Projekt-Durchgangs. Wie bereits beim Zwischenbilanztreffen boten die individuellen Rückblicke ein Feuerwerk an Kreativität. Durch PowerPoint, Poesie oder vertrautes Zwiegespräch bekamen alle Anwesenden eine lebendige Vorstellung des jeweiligen Tandem-Jahres.

Zum Schluss gab es vom Projektteam  für alle Tandems ein ganz besonderes Geschenk: Zur Erinnerung an den großen Zuwachs an Erfahrungen, Kompetenzen und neuen Wegbegleitenden, wurde jedem Tandem ein Unikat eines symbolischen Netzwerkes in einem Bilderrahmen überreicht.

Doch nicht nur deshalb werden die Teilnehmenden das Projekt in Erinnerung halten: „An dieser Stelle gebührt dem Projektteam unser aller Dank: Ohne die fleißigen Vorbereitungen, das Engagement des Teams sowie dessen herzlichen und liebevollen Einsatzes wären die Veranstaltungen niemals so erinnerungswürdig geworden“, bilanziert Lehmann.