ABBW tagte in der Bundeshauptstadt

Am Montag, den 20. August 2012 traf sich der Ausschuss für Breitensport, Bildung und Wissenschaftsarbeit (ABBW) in Berlin zu seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr.

Anwesend waren neben Dr. Petra Bischoff-Krenzien, Corinna Lenzen und Saskia Ziesche vom ABBW, Bildungsvorstand Dr. Arne Göring sowie Jugend- und Bildungsreferentin Ebba Koglin. Kirsten Stegemann war als Vertretungen des Ausschusses für Chancengleichheit und Personalentwicklung (ACPE) ebenfalls zu Gast.

Einen Schwerpunkt der Sitzung bildete der Austausch zu den weiteren Entwicklungen der verbandlichen Netzwerkarbeit. Trotz der sehr positiven Erfahrungen und Rückmeldungen aus den zurückliegenden Netzwerktreffen, wurden Überlegungen zur Gestaltung künftiger Treffen angestellt, mit dem Ergebnis, dass die zum Teil hohen Wissens- und Erfahrungsdifferenzen noch stärker beim Seminardesign berücksichtigt werden sollen.

Darüber hinaus wurde angeregt, die Netzwerkarbeit auch auf kleiner Ebene zu gestalten und in Teilprojekten den themenspezifischen Austausch zu befördern. Hierfür lässt sich auch das neue adh-Forum „Hochschulsport bewegen“ nutzen, dass aktuell testweise innerhalb des Netzwerks „Gesundheitsförderung im Hochschulsport“ eingesetzt wird.

Die Öffnung des adh-Forums für alle Interessierten ist für Oktober 2012 vorsehen und eine Einführungsveranstaltung, die nochmals die Vorteile der Nutzung verdeutlichen soll, ist zur Vollversammlung angedacht. Zuvor müssen jedoch noch die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsfragen geklärt werden.

Darüber hinaus beriet sich der ABBW hinsichtlich der Gestaltung des adh-Bildungsprogramms für die kommenden Semester. Problematisiert wurde dabei die rückläufige Nachfrage von adh-Bildungsangeboten bei den hauptamtlichen Mitarbeitenden im Hochschulsport. Die begrenzten zeitlichen Kapazitäten dieser Zielgruppe und teilweise auch die fehlende Unterstützung seitens der Hochschul(sport)leitung werden als mögliche Ursachen benannt. Ein grundsätzlicher Wechsel der Schwerpunkt- und Zielsetzungen im Bildungsprogramm wird jedoch aktuell vom ABBW nicht in Erwägung gezogen. Hierzu sollten auch konkreter Ergebnisse aus der Strukturkommission abgewartet werden. Es wird jedoch befürwortet, die Wahrnehmung des Bildungsprogramms in der Mitgliedschaft im Zuge der kommenden Mitgliederbefragung zu erheben. Weiterhin sollen Ausschreibungen von Bildungsangeboten zukünftig detaillierter Informationen über Inhalte und Methoden der Veranstaltung liefern als dies bislang der Fall ist.

Zu guter Letzt setze sich der Ausschuss kritisch mit dem aktuellen Format des Hauptamtlichen- und des Sportreferatetreffens im Vorfeld der Vollversammlung auseinander. Hier wurden verschiedene Ideen einer Zusammenlegung diskutiert, die jedoch noch mit den studentischen Vertretungen rückgekoppelt werden müssen.

Der angedachte Tageordnungspunkt zur Strukturdiskussion musste aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Steffi Fiebig, der ABBW-Beauftragten für die Strukturkommission, entfallen. Das weitere Vorgehen soll kurzfristig bei einer Telefonkonferenz besprochen werden.