Koordination ist auch beim Turnen gefordert

05.12.2012 | Kategorie: Tagung , Bildung , 2012

Verbesserung der Bewegungskoordination durch den Hochschulsport

Die Uni Rostock führte am 10. November 2012 ein regionales Seminar zum Thema „Auge – Hand – Koordination topp! Ganzkörper – Koordination flop“ durch.

Am 10. November 2012 führte der  Hochschulsport der Uni Rostock eine regionale Weiterbildung durch, welche die Verbesserung der Bewegungskoordination zum Ziel hatte. Die Defizite koordinativer Bewegungskompetenzen der heutigen Jugend sind nachgewiesen und besorgniserregend. Der Hochschulsport bietet die letzte im staatlichen Ausbildungsgang nutzbare Möglichkeit, diesem Problem entgegenzuwirken. Die Veranstaltung sollte dazu dienen, die Möglichkeiten des Hochschulsports in diesem Zusammenhang zu erörtern und zu diskutieren.

Diese Weiterbildung wurde in Kooperation mit dem Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern und der Koordinationsschule vorbereitet und über den adh und die Landes- und Regionalkonferenzen öffentlich gemacht. Mit dem Greifswalder Sportwissenschaftler Dr. Lothar Nieber und dem Volleyball-Trainer des Zweitligisten VC-Stralsund, André Thiel, konnte der Rostocker Hochschulsport in Person von Dr. Ulf Reder sehr kompetente Dozenten für die Veranstaltung gewinnen. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Warum wird im Hochschulsport die Verbesserung der Bewegungskoordination immer wichtiger?“

Das Angebot - mit dem Ziel einer qualitativen Verbesserung der Kurse vor Ort - richtete sich hauptsächlich an die Übungsleitenden im Hochschulsport und war auf die Spezifik der Hochschulsportangebote – insbesondere im Bereich der Sportspiele – zugeschnitten. So konnte eine gute Mischung aus wissenschaftstheoretischen Grundlagen und sportpraktischen Anwendungen gesichert werden. Leider konnten auf dieser „Pilotveranstaltung“ lediglich zwölf Teilnehmende aus Rostock und Lüneburg begrüßt werden, diese gaben jedoch übereinstimmend ein positives Feedback. Eine Fortführung dieses Fortbildungsangebots ist geplant, stellte Dr. Ulf Reder in Aussicht.