Sportreferateseminar in Göttingen

Die Universität Göttingen durfte gemeinsam mit dem Sportreferateausschuss 30 Studierende zu dem Sportreferateseminar im Vorfeld der Vollversammlung 2011 begrüßen.

Der 18. und 19. November 2011 standen unter dem Motto „Voll engagiert oder voll verplant“ und beleuchteten das Engagement Studierender im Hochschulsport sowie deren Kompetenzen, Ressourcen und Auswirkungen auf ihr Studium.

Aufgrund der studienbedingten hohen Fluktuation innerhalb der Gruppe der Studierenden, wurde erneut der Fokus auf die Vernetzung gelegt. Auf einer zweistündigen Nachtwanderung durch das Göttinger Umland konnten neue Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und lange sowie intensive Gespräche geführt werden. Diese informellen Kontakte wurden als besonderer Mehrwert der Treffen der Studierenden verbucht, weshalb in Zukunft vermehrt ein Rahmen für derartige Aktionen geschaffen werden soll.

Referent Marco Lutz begrüßte die Studierenden am Samstag. Als Moderator mit Hochschulsport-Vergangenheit leitete er gekonnt durch das Seminar: Zunächst reflektierte er seine eigenen Tätigkeiten in Verbindung mit den Bildungspotenzialen, die der Hochschulsport für sich beansprucht. Anschließend wurden diese den persönlichen Ressourcen gegenüber gestellt, um einen Überblick über die Vereinbarkeit der Tätigkeit im Kontext mit den Belastungen des Studium zu bekommen. Die unterschiedlichen Voraussetzungen an den Hochschulen und die dadurch unterschiedlichen Bedingungen für die engagierten Studierenden lieferten viel Stoff für Diskussionen. Denn neben dem zeitlichen Aufwand unterscheidet sich auch der finanzielle Ausgleich erheblich von Standort zu Standort. Diese Diverenz und ihre Folgen gilt es in den kommenden Seminaren weiter zu diskutieren.

Zum Abschluss wurden Handlungsstrategien und Erfahrungswerte der Teilnehmenden dargestellt, die zu einer erfolgreichen Bewältigung der vielfältigen Aufgaben führen können. Mit der Vernetzung einhergehend sollte damit den sich engagierenden Studierenden ein Support geliefert werden, der sie auch in Zukunft unterstützt, ihr Ehrenamt qualitativ hochwertig und motiviert anzugehen.Neben der inhaltlichen Diskussion wurde Wert auf Methodenvielfalt gelegt, um den Studierenden eine „Toolbox“ für den Gebrauch in ihrem Handlungsfeld zur Verfügung zu stellen. Anschließend betrachteten die Teilnehmenden in einer Reflexionsrunde die gewählten Methoden näher.

Die Studierenden zeigten sich insgesamt zufrieden, wobei kritisch angemerkt wurde, dass die Fülle der angewandten Methoden nicht für alle adäquat schien, da alternativ mehr „Input“ hätte vermittelt werden können – somit wohl eher: Voll engagiert!