Tennis: 4. Platz beim internationalen Nationencup der Studierenden

Bei den inoffiziellen Teamweltmeisterschaften der Studierenden im Tennis belegte die deutsche Mannschaft nach einer unglücklichen Halbfinalniederlage den vierten Platz.

Durch gutes Abschneiden bei den vorangegangenen Universiaden konnten sich deutsche Spielerinnen und Spieler eine Startberechtigung  für den internationalen Nationencup der Studierenden erspielen, der vom 10. bis 13. Dezember 2009 fanden im französischen Poitiers stattfand. Bei dieser Veranstaltung wurde nach einem besonderen Modus gespielt. Eine Mannschaft besteht aus drei Damen und drei Herren, wobei je zwei Damen- bzw. Herreneinzel, ein Damen- und Herrendoppel sowie ein Mixed gespielt und somit insgesamt sieben Punkte vergeben werden.

Für das deutsche Team nominiert waren Hanna Krampe (TU Dortmund/THC im Vfl Bochum), Melanie Hafner (Uni Augsburg/TC Schießgraben Augsburg) und Carolin Walter (Uni Hohenheim/TEC Waldau Stuttgart) sowie Christopher Koderisch (FH Bielefeld/TC Blau-Weiss Halle), Jan Greve (Uni Hamburg/UHC Hamburg) und Tobias Hinzmann (Uni Hamburg/Der Club an der Alster). Die Mannschaft hatte sich im Vorfeld eine Startberechtigung unten den acht besten Nationen erspielt und konnte sportlich durchaus überzeugen. Nach dem souveränen Einzug ins Halbfinale durch einen sicheren 6:1 Sieg über Belgien unterlag die deutsche Mannschaft nur unsagbar knapp dem an Position Zwei gesetzten Gastgeberteam aus Frankreich mit 3:4. Nach einem 2:2 nach den Einzeln konnte die deutsche Mannschaft durch einen Sieg des Damendoppels zwischenzeitlich 3:2 in Führung gehen. Dann kam es leider sowohl im Herrendoppel als auch im anschließenden Mixed zu mehr als fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Die deutschen Paarungen mussten sich mit 8:10 bzw. 7:10 im jeweiligen entscheidenden Championstiebreak geschlagen geben. Die mehr als unglückliche und äußerst kräftezehrende 3:4 Halbfinalniederlage zeigte im Spiel um Platz Drei ihre Nachwehen. Das deutsche Team verlor 1:4 gegen Groß Britannien. Den Ehrenpunkt holte Christopher Koderisch, der damit als einziger Spieler des Turniers an Position Eins ungeschlagen blieb. Den Titel sicherte sich das Team aus den USA mit einem sehr knappen 4:3 gegen Frankreich.

Dennoch wertete Teamchefin Claudia Hoffmann-Timm den Nationencup mit großer Medienpräsenz im Fernsehen und  Liveübertragungen im Internet sowie einem Empfang und der Spielauslosung im Rathaus als eine für alle Beteiligten äußerst gelungene Veranstaltung. „In den entscheidenden Championstiebreaks sind wir regelrecht verschaukelt worden. Hinterher haben selbst unsere Gegner uns auf ein Bier eingeladen, weil es ihnen unangenehm war.“ Das deutsche Team ist sich einig: „Nächstes Jahr wollen wir ins Finale!“, lautet das einhellige Fazit. Ermöglicht wurde die Teilnahme des deutschen Teams unter anderem durch die finanzielle Unterstützung von Herrn Ian. K. Karan und dem Hamburger Unternehmen Capital Intermodal GmbH, bei dem sich das Team noch einmal herzlich bedanken möchte.