16.07.2018 | Kategorie: EUG , 2018 , International , Tischtennis

EUG 2018: Tag 2 in Coimbra

Bereits vor dem offiziellen Beginn der European Universities Games fielen in einigen Sportarten die ersten Entscheidungen. Auch Teams deutscher Hochschulen mussten am Samstag und Sonntag in ihrer ersten Matches einsteigen.

Handball

Die Hochschulmannschaft der Universität Bochum siegte in ihrem zweiten Spiel der Vorrunde nach einer zunächst schwachen ersten Halbzeit (12:11) deutlich in 36:24 gegen die niederländische Hochschule aus Nijmegen. Die Damen-Handballmannschaft der WG Wiesbaden verlor hingegen ihr Spiel mit deutlichem Abstand zur Universität Aix-Marseille aus Frankreich in 31:20.

Badminton

Das Badmintonteam der Uni Hamburg beendet die Gruppenphase gegen Nottingham. Die Rollen waren vor der Begegnung klar verteilt und Nottingham wurde seiner Favoritenrollen in allen fünf Begegnungen gerecht.  Auch wenn das Spiel am Ende deutlich mit 5:0 an den Gegner ging, entwickelten sich schöne Partien gegen sehr sympathische Studierende aus Nottingham. Hamburg spielte in folgender Aufstellung: Herren-Einzel (Kuczynski), Damen Einzel (Gießler), Herren Doppel (Wong/ Sander), Damen Doppel (Schadlowski/ Bram) und Mixed (Schulze/ Kuczynski).

Das zweite deutsche Hochschulteam der Uni Duisburg – Essen startete zunächst gegen die Universitäten aus Straßburg und der National Technical University (Ukraine) und unterlag mit knappen Spielen. Jedoch konnte sie das letzte Gruppenspiel mit 3:2 durch den Sieg im letzten Spiel (Damendoppel) für sich entscheiden. Auch das nächste Spiel gegen die Universität aus Zagreb wurde mit 3:0 gewonnen, jedoch dann aufgrund des WM-Spiels abgebrochen. Auch hierbei geht nun um die Plätze 11-14. Das nächste Match ist gegen die Universität aus Lissabon, wobei wieder knappe Spiele erwartet werden.

Tischtennis

Für die Tischtennisteams des KIT Karlsruhe verlief der Mannschaftswettbewerb etwas unglücklich. Das Damenteam zeigte eine ansprechende Leistung, wurde jedoch durch eine ungünstige (und fragwürdige) Auslosung um die Chance auf eine bessere Platzierung gebracht. In einer Dreiergruppe musste sich das Trio mit den beiden Vorjahresfinalisten aus Warschau und Kazan messen. Diese beiden Teams erwiesen sich auch in Coimbra als die stärksten Formationen und trafen erneut im Finale aufeinander. Gegen beide Mannschaften standen am Ende ein Klassenunterschied und ein 0:3-Ergebnis zu Buche, obwohl die Spielerinnen alles in die Waagschale warfen und spielerisch überzeugten. Lediglich die Karlsruher Nr.1 Kathrin Hessenthaler (2. Bundesliga, NSU Neckarsulm) konnte ihre Spiele offen gestalten und beeindruckte u.a. mit einer knappen Niederlage gegen die russische Nationalspielerin Ekaterina Guseva.

Das Herrenteam hatte sich bereits im Vorfeld nur Außenseiterchancen ausgerechnet und schied letztlich ebenfalls glücklos in der Gruppenphase aus. Die Auftaktpartie ging mit 1:3 Spielen gegen die Universität aus Göteborg verloren, deren Abwehrspieler Gustaf Ericson sich als zu stark für die Karlsruher Spieler herausstellte. Lediglich Christoph Füllner konnte einen Ehrenpunkt beisteuern. Als Schlüsselspiel sollte sich im Nachhinein die zweite Partie gegen die Universität aus St. Pölten (Österreich) herausstellen. Nach einem souveränen Erfolg von Michael Pfeiffer (3:0), konnte Christoph Füllner leider eine Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand gegen Pavel Weinstein nicht in einen Sieg ummünzen (2:3). Jakob Schmid verlor ebenfalls denkbar knapp das Match gegen die gegnerische Nummer drei. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten: tolle Ballwechsel, Verletzungspause, abgezählte Aufschläge, große Emotionen und ein Entscheidungssatz, in dem Schmid bereits bis auf 8:4 enteilt war. Doch die Österreicher konnten das Blatt zu ihren Gunsten wenden und siegten letztendlich mit 3:1 Punkten. Vor dem letzten Gruppenspiel stand das Ausscheiden für das KIT-Team bereits fest. Gegen die University of Western Brittany wurde deshalb rotiert, um allen mitgereisten Spielern einen Einsatz zu ermöglichen. Im Laufe des Teamwettbewerbs setzte sich das klar favorisierte Team der Nisantasi-Universität (Türkei) durch, das u.a. mit dem türkischen Einzelmeister antrat. Das Tischtennis Team der Frauen von der WG München verpasst den Einzug ins Viertelfinale und schied mit 1:3 gegen Czestochowa (POL) aus.

Ab Monatg stehen die Einzel- und Doppelwettbewerbe an. Da von Beginn an im KO-System gespielt wird, hängt das Abschneiden stark von der Auslosung ab.

Tennis

Das Münchner Tennis Team mit Thomas Dafcik und Luca Corigliano gewann in der Qualifikation in 2:0 gegen die Nationale Technische Universität Athen souverän.

Volleyball

Das Volleyballteam der WG Gießen gewann in einem bis Ende des dritten Satzes spannenden Spiels gegen die Universität aus Porto mit 3:2. Nach einem guten ersten Satz (27:25) verloren sie die Sätze 2 und 3 an Porto. Unterstützt von vielen Zuschauern konnten sie den vierten Satz in einer packenden Schlussphase (11.15) für sich gewinnen.

Die Volleyballmannschaft der Uni Konstanz verlor ihr Vorrundenspiel mit ärgerlichen Punktverlusten gegen die russische Hochschule aus Dragestan. Das Spiel ging mit 0:3 für Dragestan zu Ende.

Alle Ergebnisse gibt es hier.