25.07.2017 | Kategorie: EUC , Tennis , 2017 , International

Hitze und Hard-Court: EUC Tennis wird besondere Herausforderung

Am Sonntag startete die Europäische Hochschulmeisterschaft (EUC) Tennis in der spanischen Hauptstadt Madrid. Für Deutschland sind Aktive der Uni Mainz und der Uni Frankfurt am Start. Eine Woche lang dauert der Wettbewerb, bei dem die Tennisspielerinnen und Tennisspieler vor besonderen Herausforderungen stehen.

Neben einem starken Teilnahmefeld mit vielen WTA-Akteuren wird auch das Wetter eine nicht unwichtige Rolle spielen: Temperaturen bis zu 40 Grad sind in Madrid möglich. Ungewöhnlich ist zudem, dass die EUC Tennis auf Hard-Court ausgetragen wird und nicht auf Sand.

Für die Spielerinnen der Uni Mainz ist das Ziel dennoch, starke Leistungen zu zeigen und am Ende gut abzuschneiden. Mit Anne Zehetgruber und Selina Scheffer, die bereits zwischen 2014 und 2016 zum Kader der Europameisterschaft gehörten, besitzt das deutsche Team zwei erfahrene Kräfte in ihren Reihen. Darüber hinaus verstärkt Theresa Piontek seit diesem Sommer die Mannschaft.

Nach einer herausragenden Leistung des Mainzer Damenteams im vergangenen Jahr bei den European University Games (EUG) in Zagreb, möchte die Mannschaft in Spanien ähnlich stark auftreten. Dann ist auch wie 2016 in Kroatien Silber durchaus realistisch.

Während die Damen der Uni Frankfurt um Kathrin Hüttman, Sandra Ungricht und Cornelia Rückle sich scheinbar spielend leicht in der neuen Umgebung zurechtfanden und Norwegen am ersten Gruppenspieltag mit 3:0 bezwingen konnten, taten sich die Herren sichtlich schwer. Erschwerend kam für die Herrenmannschaft um Marc Rittershofen, Andreas Ainalides, Lukas Kern und Stefan Marian die ungünstige Gruppenauslosung hinzu. Mit Österreich als Auftaktgegner und Vorjahresfinalist sowie Frankreich, die im Vorjahr Österreich klar mit 3:0 bezwingen konnten, standen neben Norwegen zwei Schwergewichte im Universitätstennis der Herrenmannschaft Uni Frankfurt gegenüber. 3:0 ging das erste Spiel gegen Österreich knapp, aber letztlich deutlich verloren.