17.12.2015 | Kategorie: Wettkampf , 2015 , TopNews

adh-Wettkampfsport 2015 – Eine echte Erfolgstory

Hätte sich adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch den Verlauf der Wettkampfsport-Saison wünschen können, er hätte wohl nicht viel verändert. Die Universiaden verliefen nach Maß, Fabian Hambüchen wurde Welthochschulsportler des Jahres, das nationale Wettkampfprogramm bot erneut eine große Vielfalt und mit den Europäischen Hochschulmeisterschaften Rudern im eigenen Land wurde das Jahr gekrönt. Für das Sahnehäubchen sorgte dann der Hochschulsport-Weltverband (FISU).

Die positive Nachricht zum Jahresausklang kam Anfang Dezember aus Lausanne. Der Hochschulsport-Weltverband (FISU) hat die Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball 2018 an die TU München vergeben. In drei Jahren kämpft also die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft auf heimischem Sand um die Krone der Studierenden. „Wir sind überglücklich, dass wir mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit bekommen, die TU München als weltoffene Universität präsentieren zu können“, zeigt sich Michael Hahn, der Leiter des Münchner Hochschulsports, hoch erfreut.

Winter-Universiade: Medaillen-Rekord als Start ins Sportjahr

Ein erster Paukenschlag ins Sportjahr 2015 war die Winter-Universiade 2015. Mit gerade einmal 20 Aktiven holte die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft das beste Ergebnis bei einer Winter-Universiade. Acht Mal Edelmetall stand am Ende für Deutschland zu Buche. Olympia-Teilnehmer Peter Liebers (Beuth Hochschule Berlin/Eiskunstlauf), das Team der Nordischen Kombinierer und Daniel Weis (HfaM Erding/Snowboard) schafften den Universiade-Sieg in Strbské Pleso und Granada.

Sommer-Universiade: Medaillenreicher Ausflug nach Fernost

Auch mit dem sportlichen Abschneiden bei der diesjährigen Sommer-Universiade im südkoreanischen Gwangju konnte die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft sehr zufrieden sein. Die 171-köpfige Delegation reiste mit insgesamt 18 Medaillen im Gepäck aus Fernost zurück nach Deutschland. Darunter waren gleich fünf Goldmedaillen. Neben Anna Maiwald (Uni zu Köln), Martin Grau (HS Ansbach), Lena Urbaniak (alle Leichtathletik/HS Ansbach) und dem Ruder Vierer ohne Steuerposition durfte auch Fabian Hambüchen (Gerätturnen/DSHS Köln) den Universiade-Titel bejubeln. Doch nicht nur das drittbeste Universiade-Resultat der deutschen Geschichte beeindruckte, sondern auch die hohe Anzahl an Finalplatzierungen. „Dieses Ergebnis ist vor dem Hintergrund des hohen sportlichen Niveaus der Universiade-Wettkämpfe sowie der Tatsache, dass das deutsche Team mit 22,8 Jahren Durchschnittsalter sehr jung war, mehr als beeindruckend“, sortierte Hütsch das sportliche Ergebnis ein.

Fabian Hambüchen (DSHS Köln) als FISU-Welthochschulsportler 2015 ausgezeichnet

Eine ganz besondere Ehre wurde dem deutschen Turnstar Fabian Hambüchen bereits vor dem Start der Wettkämpfe zu Teil. Der Hochschulsport-Weltverband (FISU) zeichnete den Sportstudenten mit dem erstmals verliehenen Preis des Welthochschulsportlers aus und würdigte damit Hambüchens hervorragende Verbindung von Spitzensport und Hochschulausbildung. „Die duale Karriere ist für mich dank der super Unterstützung und Kooperation der Deutschen Sporthochschule in Köln, insbesondere durch Dr. Norbert Stein, machbar“, bedankte sich der Preisträger bei seiner Hochschule.

Urbaniak und Hambüchen werden adh-Hochschulsportler des Jahres

Fabian Hambüchen musste nicht lange auf die nächste Ehrung warten. Wenige Monate nach der Auszeichnung als Sportler des Jahres der FISU folgte der Titel auf nationaler Ebene. Neben dem Kölner Studenten wurde Kugelstoßerin Lena Urbaniak (HS Ansbach) mit dem Titel der Hochschulsportlerin des Jahres 2015 bedacht. Die beiden Mitglieder der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft nahmen den Preis im Rahmen der 110. adh-Vollversammlung in Jena entgegen.

Europäische Hochschulmeisterschaften: Geglücktes Heimspiel und viele Titel

Auch die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) verliefen äußerst erfolgreich. 55 Medaillen-Erfolge standen für die deutschen Hochschulen am Ende zu Buche. Vor allem die EUC im Rudern (14 Podestplätze) sowie im Taekwondo und Judo (je elf Podestplätze) sorgten für glückliche Gesichter. Geschmückt wurde die europäische Hochschulsport-Saison zudem durch die Europäischen Hochschulmeisterschaften Rudern im Herzen Hannovers. 600 Teilnehmende von 81 Hochschulen suchten ihre besten Hochschulruderer auf dem Maschsee. Neben den sportlichen Erfolgen präsentierten sich die ausrichtende Leibniz Universität Hannover und der Hannoversche Regattaverband als gute Gastgeber.

Nationaler Wettkampfsport: Breites Wettkampfangebot für 10.000 Studierende

Abgerundet wurde das Wettkampfangebot auf nationaler Ebene durch rund 50 adh-Wettkampfveranstaltungen, an denen wieder insgesamt 10.000 Studierende teilnahmen. „Wir freuen uns über die Vielfalt der angebotenen Wettkampfsportveranstaltungen und bedanken uns in diesem Zusammenhang noch einmal bei allen Disziplinchefinnen und –chefs sowie bei den Ausrichtern für die tolle Unterstützung“, so adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch, der bereits in die Zukunft blickt. Mit den Studierenden-Weltmeisterschaften und den EUSA-Games stehen gleich die nächsten Highlights an. Wie viel Erfolgsstory in den kommenden zwölf Monaten steckt, wird sich ab Januar zeigen.