06.01.2005 | Kategorie: Archiv

Winter-Universiade: Nennungsrekord

Mit 53 Ländern, die an der Winter-Universiade Innsbruck/Seefeld 2005 (WU 2005) teilnehmen, werden so viele Nationen dabei sein wie noch bei keiner Winter-Universiade zuvor.

Mit 53 Ländern, die an der Winteruniversiade Innsbruck/Seefeld 2005 (WU 2005) teilnehmen, werden so viele Nationen dabei sein wie noch bei keiner Winter-Universiade zuvor. Die TeilnehmerInnenzahlen und die Zahl der teilnehmenden Länder aus den vergangenen Jahren werden somit bei der WU 2005 übertroffen. 2003 in Tarvisio (I) 1.266 Athleten/innen aus 44 Ländern, 2001 bei der WU in Zakopane (PL) rund 1.000 Athleten/innen aus 41 Ländern. Zum Vergleich: 1968 fand in Innsbruck schon einmal eine Winter-Universiade statt. Damals waren 424 Athleten/innen aus 26 Ländern dabei. Die TeilnehmerInnen der WU 2005 sind Studierende von 17 bis 28 Jahren, und zum überwiegenden Teil Leistungssportler und in Nationalkadern vertreten. Nur eine Minderheit übt ihre Disziplin im Rahmen des gehobenen Hobbysports aus. Zusätzlich zu den rund 1.500 Athlet/innen bei der Winter-Universiade Innsbruck/Seefeld 2005 werden noch etwa 600 Offizielle erwartet. Die Österreichische Delegation umfasst 133 Teilnehmer/innen und gehört damit zu den zehn größten Delegationen. Mit jeweils über 150 TeilnehmerInnen sind die Russische Föderation, Japan und China die Spitzenreiter. Aber auch „Exoten“ des Wintersports, wie beispielsweise Brasilien, Argentinien, Mexiko oder der Libanon sind vertreten. Karin Sigle, die im Organisationskomitee der Winteruniversiade Innsbruck/Seefeld 2005 als FNSU-Managerin für die Akkreditierung und Betreuung der internationalen Universitätssportverbände verantwortlich ist, freut sich: „Die Teilnahmezahlen der vergangenen Jahre konnte diesmal noch gesteigert werden, was die verstärkte Attraktivität der Winter-Uuniversiade im Vergleich zu den Vorjahren zeigt.“ Über ein für ihn sensationelles Nennungsergebnis freut sich auch Hermann Filipic, Präsident des Österreichischen Eisschnelllaufverbandes: „Einige asiatische Länder sowie Italien kommen mit ihren besten Leuten im Short Track, viele noch immer mit Top-Athlet/innen. Man kann sich auf Bewerbe auf Weltklasseniveau freuen.“ Mit 69 Medaillenentscheidungen in zehn Disziplinen zeichnet sich die WU 2005 durch ein umfangreiches und vielfältiges Sportprogramm aus, das hauptsächlich in Innsbruck und Seefeld abgewickelt wird. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) nominierte die besten studierenden WintersportlerInnen. Mit knapp 70 Mannschaftsmitgliedern erreicht das deutsche Team bei diesem Event eine für Deutschland noch nie da gewesene Teamgröße, stellt adh-Generalsekretär Olaf Tabor fest. Dabei verdoppelte sich die Anzahl der BundeskaderathletInnen. Knapp 20 der insgesamt 47 studentischen SportlerInnen sind Angehörige eines Bundeskaders. Auch die gestiegene Zahl von studierenden LeistungssportlerInnen, die neben den KaderathletInnen die Nominierungskriterien ebenfalls erfüllt haben und somit Leistungen in Kadernähe nachweisen konnten, sind ein Indiz für die gesteigerte Attraktivität und Bedeutung der Winter-Universiade im Vergleich zu den Vorjahren. Bei der Winter-Universiade vor zwei Jahren in Tarvasio (Italien) bestand die Gesamtmannschaft aus 33 Personen. mit Material von: FISU - Nicolas Messner