07.01.2005 | Kategorie: Archiv

Deutsches Team für Winter-Universiade aufgestellt

Der adh nominierte 46 Athletinnen und Athleten für die Winter-Universiade vom 12. bis 22. Januar 2005 in Innsbruck, so viele wie nie zuvor.

In fünf Tagen ist es soweit: Die Winter-Universiade vom 12. bis 22. Januar 2005 geht an den Start und rückt die Weltwinterspiele der Studierenden in das Blickfeld der Universitäten. Rund 1.500 studentische Athleten und Athletinnen wurden von den nationalen Hochschulsportverbänden nominiert und nach Österreich entsandt. Auch das Team des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) ist aufgestellt – größer als jemals zuvor. Bei der Winter-Universiade vor zwei Jahren in Tarvasio (Italien) bestand die Gesamtmannschaft aus 33 Personen. In diesem Jahr werden knapp 70 TeilnehmerInnen mit dem adh nach Innsbruck reisen. Dabei verdoppelte sich die Anzahl der Bundeskaderathletinnen und –athleten. Knapp 20 der insgesamt 46 studentischen SportlerInnen sind BundeskaderathletInnen. Auch die gestiegene Zahl von studierenden LeistungssportlerInnen, welche die Nominierungskriterien ebenfalls erfüllt haben und somit Leistungen in Kadernähe nachweisen konnten, sind ein Indiz für die gesteigerte Attraktivität und Bedeutung der Winter-Universiade. 50 Nationen sind bei den weltweit zweitgrößten Winterspielen dabei: von A wie Australien und Argentien bis V wie Volksrepublik China und die Vereinigten Staaten von Amerika. 69 Medaillenentscheidungen in zehn Sportarten stehen auf dem Programm. Der adh wird mit Sportlerinnen in den Disziplinen Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Short-Track, Skeleton, Ski alpin, Ski nordisch und Snowboard mit von der Partie sein. ''Europameisterin legt sich für den adh in die Kurve'' ((<winter-uni-fritzsche.jpg;Rayk Fritzsche von der TU Chemnitz )) Unter den deutschen studentischen AthletInnen nominierte der adh auch Wintersportgrößen wie Rayk Fritzsche (TU Chemnitz) und Kerstin Jürgens (Uni Mainz). Der Eisschnellläufer Rayk Fritzsche fand in der Saison 2003/2004 einmal den Weg auf das Siegertreppchen. Er belegte den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft über 5000 Meter. Im Mehrkampf und auf der 10.000-Meter-Strecke belegte Fritzsch den fünften und vierten Platz. ((>skeleton.jpg;Skeleton))Seine Teamkollegin Kerstin Jürgens ist seit dem 02. Dezember 2004 die amtierende Europameisterin in Skeleton. In Altenberg sicherte sich Jürgens Gold gegen starke Konkurrentinnen aus der Schweiz, Italien und Deutschland. Die 27-jährige geht in Innsbruck als Medaillenhoffnung an den Start. Neben diesen höchst erfolgreichen SportlerInnen sind aber auch alle anderen Mannschaftsmitglieder sind Hoffnungsträger des adh. „Die hohen Leistungsansprüche, die für Ihre Nominierung zu erfüllen waren, gewährleisten die Leistungsfähigkeit des deutschen Universiade-Teams“, so der adh-Generalsekretär Olaf Tabor. ''Optimale Betreuung'' ((>ratio-logo.jpg)) Betreut wird das deutsche Team nicht nur von sportfachlicher Seite, es gibt auch eine medizinische Rundumversorgung. Peter Katzmaier ist der Mannschaftsarzt des Universiadeteams seit 1994. Letztes Jahr wurde er in die Medizinische Komminssion der FISU gewählt. Als Unfallchirug und Notfallmediziner kann er auch kleinere Eingriffe selber vornehmen. In diesem Zusammenhang bedankt sich der adh ganz herzlich für die großzügige Unterstützung der Firma ratiopharm, die dem adh seit Jahren medizinische Präparate für die Universiaden zur Verfügung stellt. [[>Teilnehmer-Winter-Universiade_2005.pdf;Alle studierenden Athletinnen und Athleten, die ein Ticket nach Innsbruck gelöst haben, sind hier aufgeführt. ]]