13.01.2005 | Kategorie: Archiv

Spektakulärer Startschuss der 22.Winter-Universiade in Innsbruck

Mit jeder Menge begeisteter Fans begann die 22. Winter-Universiade am 12. Januar 2005 mit der Eröffnungsfeier im Tivoli-Stadion in Innsbruck.

((>winter-uni-menschen.jpg;10000 Fans kamen zur Eröffnungsfeier))Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete am gestrigen Abend (12.01.) die 22. Winter-Universiade Innsbruck/Seefeld. Bevor er die magischen Worte - hiermit eröffne ich die 22. Winter-Universiade - sagte, wünschte er den Athletinnen und Athleten noch faire Spiele. Vor knapp 10.000 Menschen moderierte die aus dem österreichischen Fernsehen bekannte Adriana Zartl das Show-Spektakel. Mit einer schrillen und bunten Farbkombination ihrer Kleidung versuchte Zartl sich von der Kulisse abzuheben, die wahlweise in Pink, Blau und Lila angestrahlt wurde. Den Anfang dieser glamourösen Show machten Fackelträger, die sich vom Dach des Stadions abseilten. Mit einem überdimensional großen Eispickel kletterten sie auf die Spitzen der großen Eiskristalle, die das winterliche Bühnenbild dominierten. Begleitet wurde dieses Geschehen von der Sängerin Zabine, die auch die Zuschauer im Tivoli-Stadion in Innsbruck mit einem Song aus ihrem breiten Repertoire am Ende der Feier verabschiedete. ''Einmarsch der Nationen'' Der erste Höhepunkt war der Einmarsch der Nationen, die wie gewohnt eine Runde im Stadion drehten. 53 Nationen meldeten sich für diese Winterspiele: ein Nennungsrekord in der Geschichte der Winter-Universiade. Das deutsche Team mit 46 Aktiven marschierte hinter Fahnenträgerin Vannessa Tinney ein. Die Snowboarderin gewann auf der letzten Universiade 2003 in Tarvisio Bronze. ((winter-uni-openingcer_stadion_small.jpg))Nach den offiziellen Ansprachen des Präsidenten des Organisationskomitees und des FISU-Präsidenten Georg E. Kilian brachten Schlittenhunde die FISU-Fahne zur Bühne, die feierlich aufgehängt wurde und nun über dem Geschehen im Tivoli-Stadtion weht. ''Universiade-Feuer'' Der zweite Höhepunkt war das Entzünden des „Universiade-Feuers“. Dieses Feuer wurde mit einer Fackel von zwei Studierenden von Turin nach Innsbruck gebracht, nicht wie üblich zu Fuß, sondern mit dem Mountainbike. Start für die „Torch Relay“ war am 25. Oktober 2004 in Turin, wo 1959 zum ersten Mal eine Universiade ausgetragen worden war und das als Geburtsort der Weltspiele für Studierende gilt. In Innsbruck und Seefeld machen am heutigen Donnerstag (13.01.) die Bewerbe Nordische Kombinationen, Ski-Springen, Paralell Giant Slalom Snowboarding (PGS) und Eisschnellauf den Anfang.