13.01.2005 | Kategorie: Archiv

Nordische Kombination: Hettich darf als erster auf die Loipe

Der erste Wettkampf der Winter-Universiade startet vielversprechend: Georg Hettich sprang am weitesten und fürht damit nach der ersten Disziplin das Feld an.

Nach dem ersten Wettbewerb, dem Skispringen, führt Georg Hettich (FH Furtwangen) den Wettbewerb an. Er darf mit 12 sec Vorsprung auf die Loipe, wird aber von sehr starken Läufern verfolgt. Im Gegensatz zu Olympia- und Weltmeisterschaftsentscheidungen werden bei der Winteruniversiade die einzelnen Bewerbe der Nordischen Kombination an einem Tag ausgetragen. Das bedeutet, dass die Athleten etwa beim Einzelrennen nach den zwei Durchgängen auf der Normalschanze (K 90) wenig später in das Langlaufrennen über 15 Kilometer starten. Beim Sprint muss nur ein Sprung absolviert werden (Langlauf: 7,5 Kilometer) und der Mannschaftsbewerb sieht Dreierteams vor, die nach den beiden Sprungdurchgängen in der 3x5 km-Staffel um die Medaillen kämpfen. Die Umrechnung von Punkten in Sekunden ist bei der Nordischen Kombination von großer Bedeutung. Basierend auf dem Ergebnis des Skisprunglaufbewerbs, wird die Startreihenfolge für das entscheidende Langlaufrennen ermittelt. Der Sieger des Skispringens darf als Erster auf die Loipe, seine Konkurrenten folgen ihm in den errechneten Zeitabständen nach.