14.01.2005 | Kategorie: Archiv

Winter-Universiade: Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

Die 22. Winteruniversiade 2005 in Innsbruck begann für das deutsche Team mit einem Paukenschlag. Georg Hettich holte in der nordischen Kombination das erste Gold der Veranstaltung und verschaffte der deutschen Mannschaft einen Auftakt nach Maß.

((>hettich1.jpg;Siegerehrung)) Die 22. Winteruniversiade 2005 in Innsbruck begann für das deutsche Team mit einem Paukenschlag. Georg Hettich holte in der nordischen Kombination das erste Gold der Veranstaltung und verschaffte der deutschen Mannschaft einen Auftakt nach Maß. Der Weltcup erprobte Student der FH Furtwangen ging als bester Springer mit 12 Sekunden Vorsprung in die Loipe. Seinen Vorsprung konnte er weiter ausbauen und landete unter dem Jubel der zahlreichen deutschen Fans einen überragenden Start-Ziel Sieg vor dem Österreich Bernhard Gruber. Das andere Extrem erlebten die über 500 Zuschauer in der Casino Arena in Seefeld nur wenige Minuten später als der deutsche Skispringer Kai Bracht von der FH Kempten an dritter Stelle liegend im 2. Durchgang schwer stürzte und verletzt in die Klinik nach Innsbruck gebracht werden musste. Nach Abschluss der ersten Untersuchungen steht fest, dass er sich einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden im linken Knie zugezogen hat. Dies bedeutet für ihn nun das Ende der Saison und eine Pause von mindestens 6 Monaten. Wir wünschen Kai Bracht an dieser Stelle gute Besserung. Sein Teamkollege Michael Neumayer, ebenfalls von der FH Kempten, sicherte sich mit zwei guten Sprünge den 7. Rang. Die beiden Snowboarder Maximilian Fendt (Uni Innsbruck) und Christoph Volz (TU München) sicherten sich die Plätze 14 und 10 im PGS. Beide Athleten konnten dabei ihre tollen Qualifikationsleistungen (Christoph Volz hatte die viertbeste Qualifikationszeit!) in den Finalläufen nicht wiederholen und hatten somit keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Bei den Eisschnellläufern erreichte Marek Hauptmann (TU Dresden) über die 5000 Meter einen hervorragenden siebten Platz und steigerte dabei seine auf den deutschen Meisterschaften gelaufene Zeit. Rayk Fritzsche (TU Chemnitz) landete auf Platz 13 in einem international hochkarätigen Starterfeld.