10.02.2005 | Kategorie: Archiv

Deutsche Sportschützen zu Gast bei Schweizer Hochschulmeisterschaften

Der adh folgte einer Einladung nach Fribourg, um an den ersten Schweizer Hochschulmeisterschaften im Druckluftwaffenschießen teilzunehmen.

Der deutsche Hochschulsportverband adh folgte einer Einladung nach Fribourg, um am vergangenen Dienstag (08. Februar) an den ersten Schweizer Hochschulmeisterschaften im Druckluftwaffenschießen teilzunehmen. Mit Christian Schebesta (FH Furtwangen) und Anke Streblow (FH Anhalt) traten zwei SportlerInnen an die Schießlinie, die bereits bei den ersten Studentenweltmeisterschaften in Pilzen erfolgreich waren. Christian Schebesta brachte es mit der Luftpistole auf Serien von 93, 94, 89, 97, 96 und 97 und somit insgesamt 566 Ringe. Leider hatte der Offenburger in der dritten Serie mit technischen Problemen zu kämpfen, deren Folge zwei „Siebener“ waren. Diese brachten ihn um die Siegchancen. Den ersten Platz sicherte sich der Schweizer Nationalkaderschütze Christoph Schmid. Er schoss insgesamt 570 Ringe. Die Wahlbayerin Anke Streblow schoss mit dem Luftgewehr Serien von 98 und 96 Ringen, bevor sie den Wettkampf mit zwanzig „Zehnern“ und einem Gesamtresultat von 394 Ringen beendete. Damit schoss sie nur einen Ring weniger als die ebenfalls mit einem Gaststartrecht versehene ehemalige Studentin und Fünftplatzierte der letzten Europameisterschaften, Verena Iten. Den Sieg errang Coralie Genoud von der gastgebenden Universität Fribourg mit 392 Ringen. Auch den zweiten Titel mit dem Luftgewehr sicherte sich mit Cyril Portmann ein Sportler der gastgebenden Unversität. Die Organisation und die Durchführung des Wettkampfes bewegten sich auf einem hohen professionellen Niveau, so dass letztlich vom Schweizer Hochschulsportverband ein durchweg positives Resümee gezogen werden konnte. Der Disziplinenchef des adh, Hendrik Pusch, lud seinen Schweizer Amtskollegen Peter Plüss zum Abschluss der Veranstaltung zum Gegenbesuch mit einem Team zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften im April nach Marburg, welche dankend angenommen wurde.