10.09.2015 | Kategorie: EUC , Rudern , 2015 , TopNews

Deutsche und britische Boote präsentieren sich stark beim EUC-Auftakt

Der Auftakt der EUC Rowing auf dem Maschsee ist gemacht. Dabei schafften vor allem die Boote aus Großbritannien einen Traumstart. Gleich in sieben Bootsklassen schafften die Studierenden von der Insel die beste Vorlaufzeit. Doch auch die deutschen Athletinnen und Athleten zeigten sich in guter Verfassung. Bei ihrer Heim-EM qualifizierten sich 13 Boote für die Finals beziehungsweise Halbfinals.

Den Auftakt machte Elisabeth Ursprung (Uni des Saarlandes) im Vorlauf des Leichtgewichts-Einers der Frauen. Mit Rang zwei ist sie im Finale am Sonntag dabei. Mathew Curtis und Kieran Brown verdrängten dann beim Leichtgewichts-Doppel Jannik Menke und Denis Bennecke, die Starter der gastgebenden Leibniz-Universität, auf Platz zwei. Damit müssen die Lokalmatadore zunächst in die morgigen Hoffnungsläufe. Hier werden sie auf das Dortmunder Duo Patrick Landefeld und Jan Knipschild treffen, die ebenfalls einem Boot aus dem britischen Königreich den Vortritt lassen mussten. Das erste Mal leuchtete die Eins auf der Video-Wall für einen deutschen Athleten beim Männer-Doppel-Zweier. Jonas und Niklas Kell zogen souverän mit knapp zwei Sekunden Vorsprung vor den portugiesischen Studenten Miguel Menezes und Guilherme Gomes in das Rennen der besten sechs Boote ein.

Eines der Beispiele für die starken Leistungen der Briten war der Männer-Vierer ohne Steuermann. Hier feierten die Sportler aus Großbritannien einen Doppelerfolg. Das Quartett der Newcastle University siegte vor den Studenten der Oxford Brookes University. Auch im Leichtgewichts-Vierer der Damen behielten die Engländerinnen die Nase vorne. Die Durham University ließ Freya Zuendorf, Anne Viedenz, Jeanette Rodegro und Stephanie Martin von der Uni Münster keine Chance. Ein absolut enges Kopf-an-Kopf-Rennen leistete sich die University Lausanne und die Moscow State University im Männer-Doppel-Vierer. Zwei Hundertstel gaben nach den 2000 Metern den Ausschlag für die Schweizer. Im zweiten Heat in dieser Bootsklasse qualifizierten sich Tim Knifka, André Müller, Nils Hülsmeier und Malte Prohn von der Uni Bremen für den Endlauf am Samstag. Sie blieben vor dem Boot der University Zagreb.

Für deutschen Jubel sorgten zudem die deutschen Boote im Männer-Zweier ohne Steuerposition. Die Lokalmatadoren Christopher Egler und Jann-Edzard Junkmann kamen als Zeitschnellste ihres Laufs ins Ziel. Knapp eine halbe Sekunde schneller war nur das Doppel Björn Birkner und Johannes Weißenfeld, das für die Uni Bochum ins Rennen geht. Im Frauen-Achter zeigte die University of Cambridge ihre absolute Vormachtstellung. Über 20 Sekunden nahmen die Damen dem Team der Kazimierz University Bydgoszcz aus Polen ab. Der zweite Heat ging an die Uni Hamburg. Die Sportlerinnen aus der Hansestadt erreichten als erstes, vor der ETH Zürich und der University Vienna das Nordufer des Maschsees.

Einen deutschen Doppelsieg gab es im leichten Männer-Doppel-Vierer. Das Heimteam der Leibniz Universität Hannover entschied das innerdeutsche Duell gegen die Ruderer der TU Dortmund für sich. Auch im Frauen-Vierer glänzte eine Mannschaft aus der Bundesrepublik. Das Quartett der Uni Mainz tankte beim Zweikampf mit der Oxford Brookes University Selbstvertrauen für die Finalläufe. Die Münsteraner Studentinnen machten es der nationalen Konkurrenz nach und zogen ebenfalls als Vorlaufsieger ins Finale ein.

Die deutschen Athletinnen und Athleten im Überblick

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