Ruder-WM als perfekte EUC-Einstimmung

Die Ruder-WM in Frankreich war die perfekte Einstimmung auf die am Donnerstag startenden Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) Rudern in Hannover. 14 ehemalige Mitglieder der Studierenden-Nationalmannschaft feierten dort eine Medaille.

Eine wahre Medaillenschwemme brachten die Teilnehmenden der Sommer-Universiade 2015 von den Weltmeisterschaften im Rudern aus dem französischen Aiguebelette mit nach Hause. Gleich elf Aktive und ein Trainer des diesjährigen Universiade-Kaders waren bei den Rennen der besten Ruderern der Welt mit dabei. Alleine im Leichtgewichts-Männer-Achter, der Gold gewann, saßen mit Tobias Schad (HfPV Wiesbaden), Thorben Neumann (HAW Hamburg), Florian Roller (Uni Stuttgart), Can Temel (Uni Hamburg), Stefan Wallat (TU Dortmund) und Tobias Franzmann (Uni Hamburg) gleich sechs Aktive der Studierenden-Nationalmannschaft 2015. Trainiert wurde der Achter von Ralf Bockelmann, der das Team bereits zur Universiade begleitete.

Bei den Damen trumpften Katrin Thomas (Uni Frankfurt/Main) und Leonie Pieper (Uni des Saarlandes) auf. Sie kamen im Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer zu WM-Gold ebenso wie Philipp Wende (TU BA Freiberg). Während Wende 2013 zur Universiade fuhr, war das Damen-Duo Thomas und Pieper 2015 mit dabei. Vier Silbermedaillen durch Jakob Schneider (Uni Bochum), Clemens Ernsting (HU zu Berlin), Roman Acht (Uni Mannheim) – alle Teilnehmer der Universiade 2015 – und Jonathan Rommelmann (Uni Düsseldorf), Starter bei den Studierenden-Weltmeisterschaften 2014. Abgerundet wurde das tolle Ergebnis der Studierenden durch drei vierte Plätze von Sophie Paul (Universiade 2013), EUC-Starterin Constanze Duell und Konstantin Steinhübel (Studierenden-Weltmeister 2014).

Matthias Arnold, der Student der Leibniz Universität Hannover, wird am Wochenende bei der EUC in Hannover an den Start gehen. Dann will der Hochschulsportler des Jahres von 2012 an seinen Triumpf anknüpfen. Nach einer solch erfolgreichen Vorbereitung sollte ihm die Einstimmung auf das Heimrennen zumindest nicht schwer fallen.