20.07.2015 | Kategorie: Fußball , EUC , 2015 , TopNews

Deutsche Studierende kämpfen um europäische Fußball-Krone

Mit der Europäischen Hochschulmeisterschaft (EUC) Fußball endet für die Studenten der Uni Bochum sowie für die Marburger und Würzburger Uni-Studentinnen die Sommerpause. Die drei deutschen Teams kämpfen vom 21. bis 28. Juli im kroatischen Osijek um die europäischen Hochschultitel.

„Wir fahren nach Kroatien mit dem Anspruch, unseren besten Fußball zeigen zu wollen. Ausgezeichnet hat uns bisher immer eine mannschaftliche Geschlossenheit. Ich bin mir sicher, die werden wir wieder auf den Platz bringen können“, gibt sich der Marburger Trainer Fabian Dirks optimistisch. Sein Team setzt sich aus unterschiedlichen Spielklassen zusammen. Hannah Scheid und Denise Meinberg vom Zweitligisten FSV Hessen Wetzlar gelten dabei als die Stützen der Uni-Mannschaft. Nach ihrem Titelgewinn auf nationaler Ebene bei der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft vor eigenem Publikum kann sich die Uni Marburg selbstbewusst auf die starke Konkurrenz freuen: „Die Teilnahme an der EUC stellt eine großartige Möglichkeit dar, Marburg als Stadt und Hochschulstandort im Ausland zu präsentieren. Unsere Frauenfußballerinnen sind aufgeschlossene und offene Studierende, die unsere Universität gut vertreten werden. Als die Möglichkeit bestand in Osijek teilnehmen zu dürfen, musste ich als Hochschulsportleitung nicht lange überlegen“, verrät der Marburger Hochschulsportleiter Dr. Jens Kruse.

Die eigene Uni gut zu vertreten, ist auch Adam Frytz, Trainer des Bochumer Uni-Teams, wichtig: „Wir wollen Botschafter von Deutschland, Bochum und der Ruhr-Uni Bochum sein. Wir möchten einen attraktiven Kombinationsfußball spielen und die Zuschauer begeistern.“ Dabei muss der Dozent an der Sportfakultät auf einige seiner Spieler verzichten: „Leider fehlen uns sieben Stammspieler aus den Regionalligen, die zeitgleich den ersten Spieltag haben. Zusätzlich hat sich auch noch unser Kapitän verletzt“, erklärt der UEFA A-Lizenz Trainer die Probleme vor dem Start. So kann Frytz auf einen Kader mit fünf Oberliga- und sechs Westfalenliga- sowie weiteren Landesliga-Spielern zurückgreifen. Qualifiziert hatte sich das Team im vergangenen Jahr durch den Deutschen Hochschulmeistertitel nach einem 5:4-Sieg im Elfmeterschießen gegen die Uni Bielefeld.