27.04.2015 | Kategorie: EUC , Rudern , 2015 , TopNews

EUC-Organisationskomitee: Olympia-Profis am Ruder

In weniger als fünf Monaten wird das erste Boot bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft (EUC) Rudern 2015 vom 10. bis zum 12. September in den Hannoveraner Maschsee gesetzt. Bis dahin bleibt noch viel Arbeit für das EUC-Organisationskomitee. Mit im Boot sind auch Olympioniken, die Alumni der Leibniz Universität Hannover und Ruhr-Universität Bochum sind. Elke Hipler, Christina Hennings und Michael Ruhe sprechen im Interview über das Charakteristikum von internationalen Hochschulmeisterschaften und über ihre persönlichen Highlights bei der diesjährigen Veranstaltung.

Was ist für Euch ein Charakteristikum von internationalen Hochschulmeisterschaften?

Michael: Das Besondere ist ganz generell die Leistung der Sportlerinnen und Sportler. Das ist gleichzeitig banal und außergewöhnlich. Hier ist natürlich die hohe sportliche Leistung der Studierenden zu sehen. Gleichzeitig müssen diese Aktiven aber auch im Studium ihre Leistung abliefern. Um dies zu bewerkstelligen, muss man gut organisiert, zielstrebig und sehr ehrgeizig sein. Genau das macht in meinen Augen das Besondere der universitären Wettbewerbe aus.

Elke: Dazu kommt, dass die Leistungsbreite bei Wettkampfveranstaltungen im Hochschulsport ziemlich groß ist. Denn bei der EUC treffen international erfahrene Nationalmannschaftsruderer auf weniger erfahrene, die bisher nur auf nationalem Niveau gerudert sind. Oft sitzen sie sogar gemeinsam im Boot. Davon profitieren die einen durch Erfahrungsgewinn, und die anderen genießen es vielleicht, einmal nicht ganz so unter Leistungsdruck zu stehen. Das ist zumindest meine eigene Erfahrung.

Worauf freut Ihr Euch besonders?

Michael: Ähnlich wie in meiner Zeit als aktiver Sportler freue ich mich am meisten auf den Beginn des Wettkampfs, wenn es endlich losgeht und die ersten Rennen über die Strecke gehen – bei besten Bedingungen!

Christina: Ja, ich bin auch sehr gespannt darauf, ob alles geklappt hat, wofür wir lange Zeit gearbeitet haben. Auch ich fiebere dem Start des ersten Rennens entgegen.

Elke: Ich freue mich auf das internationale, sportliche Flair am Maschsee, auf die Zuschauerinnen und Zuschauer, die einen spannenden Eindruck von unserer Sportart bekommen, und auf viele emotionale Momente. Ich selbst bekam letztes Jahr bei der DHM schon beim Zuschauen der Starts am Nordufer jedes Mal eine Gänsehaut.

Das vollständige Interview mit Elke Hipler, Christina Hennings und Michael Ruhe finden Sie in der aktuellen Ausgabe des adh-Magazins „hochschulsport“.