11.03.2015 | Kategorie: EUC , 2015 , TopNews

Jeannette Rau – Duale Karriere in Theorie und Praxis

Jeannette Rau weiß, was es heißt, Spitzensport und Studium zu kombinieren. Die ehemalige Zweitliga-Handballtorhüterin, die während ihrer Sportkarriere dual studiert hat, betreut in den kommenden sechs Monaten die Entsendungen zu den Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC). Während ihres Praktikums schreibt die 25-Jährige zudem ihre Forschungsarbeit zum Thema „Partnerhochschulen des Spitzensports in Sachsen“ an der Hochschule Mittweida. Im Interview spricht die Industrial Management-Studentin mit Schwerpunkt Sport-, Event- und Gesundheitskommunikation über ihre Erwartungen und Ziele.

Was fasziniert dich am Arbeitsfeld „(Hochschul-)Sport“?

Da der Sport an meiner Hochschule als Partnerhochschule des Spitzensports generell einen hohen Stellenwert einnimmt, bin ich schnell mit dem Hochschulsport in Berührung gekommen. Umso interessanter ist es jetzt zu sehen, wie die Arbeit im Verband selbst funktioniert. So habe ich die Möglichkeit, einen Einblick in die Planungsabläufe von Wettkampfveranstaltungen verschiedenster Sportarten zu bekommen.

Was hat dich motiviert, dich beim adh zu bewerben?

Ich finde es wichtig, Praxiserfahrungen zu sammeln, bevor ich mein Studium abschließe. Zudem bietet mir der adh einen interessanten Themenschwerpunkt für meine Forschungsarbeit, die ich parallel zum Praktikum schreibe. Durch mein Praktikum habe ich einen detaillierteren Einblick in das Thema „Partnerhochschulen des Spitzensports“ über die ich, fokussiert auf die Hochschulen Sachsens, schreibe.

Du betreust für ein halbes Jahr die Vorbereitungen zu den EUC. Was erwartest du von den kommenden Monaten?

Ich denke, ich werde vor neue Herausforderungen gestellt und sammle jede Menge Erfahrungen und Einblicke in den Arbeitsalltag eines Sportverbands.

Worauf freust du dich am meisten?

Viele neue Leute kennenzulernen,  mich von früh bis abends mit Sport auseinander zu setzen und auf die EUC Rudern in Hannover.

In welchem beruflichen Feld würdest du gerne nach deinem Studium arbeiten?

Ich hoffe, dass ich auch nach meinem Studium im Arbeitsfeld Sport tätig sein kann. Während der vergangenen zwei Jahre konnte ich bereits Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei meinem ehemaligen Verein BSV Sachsen Zwickau sammeln. Ich bin allerdings auch am Sportmarketing und der Eventplanung, womit ich im Studium bereits Kontakt hatte, interessiert. Mal schauen, wo ich nach dem Studium tatsächlich lande.

Was verbindet dich mit dem Sport?

Ich habe seit meinem siebten Lebensjahr Handball gespielt. Von 2006 bis 2013 stand dann ich in der zweiten Bundesliga für den BSV Sachsen Zwickau im Tor. Auch seit dem Ende meiner Handballkarriere treibe ich viel Sport – ohne geht es eben nicht.