Foto: STG / Wehrmann

Europameisterin im Laser Radial erhält Sportstipendium der Uni Kiel

Als Partnerhochschule des Spitzensports hat sich die Uni Kiel die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium auf die Fahnen geschrieben.

Anfang Februar überreichten der Kanzler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Frank Eisoldt und Dr. Caroline Toffel, Vorstandsmitglied der Kieler Volksbank, bei einer Feierstunde die offizielle Urkunde an die diesjährige Sportstipendiatin Svenja Weger. Die Seglerin studiert nicht nur im 5. Semester Psychologie an der CAU, sondern ist auch Europameisterin 2014 im Laser Radial. Das Stipendium unterstützt Spitzensportlerinnen und -sportler der CAU bei ihren Höchstleistungen und hilft durch eine finanzielle Unterstützung von 250 Euro monatlich, die Doppelbelastung der Studierenden durch Studium und Spitzensport besser zu bewältigen.

Die Kieler Uni nimmt die Pläne ihrer Sportlerinnen und -sportler ernst, wie Uni-Kanzler Frank Eisoldt erklärt: „Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützt die CAU seit mehr als zehn Jahren erfolgreich das ambitionierte Vorhaben junger Menschen, die sportliche Karriere mit der akademischen unter einen Hut zu bringen.“ Das Sportstipendium wird seit 2007 in Kooperation mit der Kieler Volksbank vergeben. „Als regional verwurzeltes genossenschaftliches Kreditinstitut engagieren wir uns für vielfältige förderungswürdige Projekte, Institutionen und Menschen in unserer Region. Wenn jungen Menschen der schwierige Spagat zwischen ambitioniertem Spitzensport und ernsthaftem Studium gelingt, ist dies vorbildlich und verdient Anerkennung. Dies unterstützen wir mit unserem Stipendium sehr gern“, so Dr. Caroline Toffel.

Stipendiatin Svenja Weger hat große Pläne – und starke Mitbewerberinnen. Denn sie spekuliert, ebenso wie Pauline Liebig, die Stipendiatin 2014, auf das Nationenticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Weger: „Das Segelrevier in Rio ist technisch und taktisch sehr anspruchsvoll, was mir bei meinen seglerischen Stärken sehr entgegen kommen würde. Für das Erreichen meiner notwendigen Trainingsziele finde ich hier in Kiel mit dem Trainingsstützpunkt und der Kooperation zwischen Universität und Olympiastützpunkt perfekte Bedingungen vor.“

Text: CAU Kiel