11.10.2005 | Kategorie: Archiv

Sportreferateausschuss setzt Studiengebühren und Ausbau der regionalen Netzwerke auf die Agenda

Am 08.10. 2005 tagte der Sportreferateausschuss mit Gästen in Darmstadt und setzte sich den Ausbau der regionalen Netzwerke zum Ziel. Außerdem wurden die Folgen einer zu erwartenden Einführung von Studiengebühren behandelt.

((<sra_oktober.jpg;Ausschussmitglieder und Gäste)) Bei der Bilanzierung der letzten zwei Jahre wurde der Stand der Vernetzung der Sportreferate auf der Bundesebene als positiv angesehen. Unzureichend sei jedoch die Vernetzung auf der regionalen Ebene. Ziel sei es daher, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Sportreferaten in Zukunft stärker in den Vordergrund zu stellen. Einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung stellte die Problematik der Studiengebühren dar. Der Ausschuss sieht sich als Sprachrohr der Sportreferate in Deutschland und weist auf die negativen Konsequenzen der Studiengebühren für das Ehrenamt im Hochschulsport hin. Alle Studiengebührenmodelle hätten einen Trend zu kürzeren Studienzeiten zur Folge und machen das Studium im Allgemeinen teurer. Der Ausschuss betonte die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen und fordert, dass der Nutzen des Ehrenamts erhöht werden muss, da die Opportunitätskosten ehrenamtlicher Funktionen durch die Studiengebühren steigen. Bei den Wahlen im November im Rahmen der Vollversammlung wird der Sportreferateausschuss eine große Veränderung in personeller Hinsicht erfahren. Gleich sechs der aktuell sieben Mitglieder scheiden aus. Jedoch unternimmt der Ausschuss bereits heute große Anstrengungen zur Gestaltung des Übergangs, damit die aktuellen Projekte und Entwicklungen auch zukünftig entsprechend vorangetrieben werden.