13.10.2005 | Kategorie: Archiv

Europäischer Hochschulsport zu Gast in Darmstadt

Der Präsident der EUSA, Enno Harms, lud Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Hochschulsportverbände auf Einladung des adh nach Darmstadt. Anlaß ist die Sitzung des Exekutivkomitees, die am morgigen Freitag, den 14.10.2005, beginnt.

Vom 14. bis 16. Oktober 2005 tagt das Exekutivkomitee des Europäischen Hochschulsportverbandes (EUSA) in Darmstadt. Zu der zweitägigen Sitzung werden Vertreterinnen und Vertreter zwölf europäischer Hochschulsportverbände erwartet. Nach der Begrüßung der Gäste durch die Kanzlerin der FH Darmstadt, Frau Ellen Göbel, durch den NOK-Generalsekretär, Herrn Bernhard Schwank sowie durch das adh-Vorstandsvorsitzenden, Herrn Bernd Lange, wird EUSA-Präsident die Sitzung eröffnen. ''Entwicklung der EUSA'' Darmstadt ist nicht zum ersten Mal Gastgeber für die EUSA: Bei gemeinsamen Treffen 1996 und 1997 wurden hier von Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Österreich und Deutschland die Weichen für die Gründung der EUSA gestellt. Es dauerte noch weitere zwei Jahre, bis 1999 25 Verbände in Wien die ((<harms.jpg;Enno Harms)) Verbandsgründung vollzogen. Enno Harms, der Leiter des Hochschulsports Hannover, wurde zum Präsidenten gewählt und leitet seither das EUSA-EC. Harms, der auf Einladung des adh nach Darmstadt einlud, resümiert zur Entwicklung der EUSA: „Das Jahr 2005 ist erneut für die EUSA außerordentlich erfolgreich gewesen. Die Mitgliedschaft hat sich mit Aufnahme der bedeutsamen Länder Russland und Türkei zur Generalversammlung (GA) im Dezember 2004 inzwischen auf 37 Länder gesteigert. Albanien wird als 38. Land zur kommenden GA einen Aufnahmeantrag stellen. Die EUSA repräsentiert damit tatsächlich ganz Europa mit Ausnahme Bosniens sowie einiger weniger ehemaligen GUS-Staaten (Weißrussland, Georgien, Armenien und Aserbeidschan). Diese positive Entwicklung war bei Gründung vor knapp sechs Jahren keinesfalls absehbar.“ ''Europäische Vernetzung im Hochschulsport'' Tätigkeitsschwerpunkte der EUSA sind die Veranstaltung von Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC), bei denen sich jährlich ca. 1.500 Personen in Wettkämpfen auf international hohem Niveau messen. Studierenden wird es dank eines Austauschprogramms, das über die Student-Commission betreut wird, ermöglicht, als Volontäre an den EUC mitzuwirken. Darüber hinaus bieten die EUSA-Symposien hauptamtlichen und studentischen Vertreterinnen und Vertretern des Hochschulsports die Möglichkeit, Themen und Entwicklungen des Hochschulsports zu diskutieren und sich auszutauschen. Ein „Event Calendar“, der mehr als 60 international ausgeschriebene Veranstaltungen pro Jahr umfasst, informiert die Mitgliedshochschulen über die hochschulbezogenen europäischen Veranstaltungen. Außerdem wird regelmäßig ein Mitglieder-Rundbrief versandt, der u. a. Entwicklungen im europäischen Hochschulsport thematisiert. Das politische Ziel, das mit der Gründung der EUSA verfolgt wurde, nämlich durch ein neues europäisches Profil im Weltverband FISU das europäische Selbstverständnis zu stärken, wurde durch die intensive Kommunikation und Vernetzung sowie die Aktivitäten im Wettkampf- und Bildungsbereich auf europäischer Ebene erreicht.