18.07.2006 | Kategorie: Archiv

Mit dem Rennrad zum WM-Finale

Initiiert durch den adh-Disziplinchef, Guido Baur, strampelten am 07. Juli 2006 innerhalb 24 Stunden 16 Radfahrer von München nach Berlin. Gelockt von einer Willkommensparty an der TU Berlin gab es lediglich in Leipzig eine größere Verschnaufpause.

''Geschafft: In 24 Sunden mit dem Rad von München nach Berlin'' Organisiert vom Zentralen Hochschulsport München und mit Unterstützung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands fuhren am 07. Juli 2006 einige Studierende abends mit dem Rennrad Richtung Berlin, um dort 24 Stunden und 650 km später pünktlich zum kleinen Finale der Fußball-WM anzukommen. Mit dem Startschuss von Stadtrat Jens Mühlhaus am Geschwister-Scholl-Platz begann für die 16 Fahrer die nächtliche Tour durch Bayern. Durch die Absicherung mit Begleitfahrzeugen sowie durch die großzügige Ausstattung aller Fahrer mit Helmen sowie Helmlampen durch die Firmen Uvex und Sporteye war ein idealer Sicherheitsstandard gewährleistet. Die Müdigkeit hielt sich zu Beginn der Fahrt in Grenzen und somit war die Hälfte der Distanz, 310 Nachtkilometer bis Hof, recht zügig zurückgelegt worden. Ab Hof wechselten einige Sportler vom Bike ins Begleitfahrzeug, denn die lange Distanz machte sich allmählich doch bemerkbar. Für die verbliebenen sechs Fahrer hieß es, mit schneller Fahrt Leipzig zu erreichen. Hier erwarteten Mitglieder des StudentInnenRats und Sportreferats der Universität Leipzig die Radler mit einer Stärkung für die letzten 180 Kilometer bis Berlin. Nach der Verschnaufpause fühlten sich soweit wieder alle fit, um die verbleibenden Kilometer bis Berlin auf dem Rad zurückzulegen. Für Unterwegs war die Gruppe gut ausgerüstet. Xenofit versorgte die Begleitfahrzeuge mit Riegeln und Getränken. Auch Perger Biosäfte stellte einige Kästen Getränke zur Verfügung. Von hier aus konnte sich jeder Sportler, ähnlich wie bei der Tour de France während der Fahrt versorgen lassen. Das Wetter blieb trotz beunruhigender Ankündigungen von Stürmen verschont. Einige kleine Schauer während der Nacht und eine Stunde Regen ließen die Stimmung unangetastet. Auch das Pannenpech hielt sich auf dieser Fahrt zurück. Nur drei der mitgeführten Shimano-Ersatzlaufräder wurden wegen Platten benötigt. ((die_letzten_kilometer.jpg; Die letzten Kilometer!)) Dass es doch eine große Leistung ist, 650 Kilometer nonstop durchzuradeln, zeigt die Zahl derer, die dieses schafften. Vier Radler fuhren die Strecke in 24 Stunden von Stadtschild zu Stadtschild (625 km) komplett durch und wurden entsprechend gefeiert. In Berlin-Charlottenburg war die Reise zu Ende und der Tross wurde unter großem Applaus auf der Party des Hochschulsports der TU Berlin empfangen. Organisationsleiter und Disziplinchef Radsport des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, Guido Baur, zeigte sich sehr zufrieden: „Alle Fahrer sind gesund und zufrieden angekommen. Die Helfer haben sich aufopfernd um uns gekümmert und jeder hat sein sich selbst gestecktes Ziel erreicht. Schade nur, dass unsere Helferin Clarissa sich unterwegs verletzte und abbrechen musste. Auf diesem Wege Gute Besserung!“ Dass dies nicht die letzte Fahrt solcher Art sein sollte, waren sich alle Beteiligte einig. Wer sich ein weiteres Bild über die Fahrt machen möchte, kann sich die Bildergalerie und den Kurzfilm auf [[http://www.dhm-radsport.de;www.dhm-radsport.de]] anschauen.