15.12.2014 | Kategorie: Wir über uns , 2014 , TopNews

2014 – Ein Jubiläum stand im Mittelpunkt

Das adh-Jahr 2014 stand für den Verband ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Sommer-Universiade 1989 in Duisburg. Darüber hinaus befasste sich der Verband weiter mit seiner Strukturentwicklung in der zweiten Phase des adh-Strukturprozesses. Ein Rückblick auf das Jahr des adh.

Es war ein großes Wiedersehen ehemaliger Akteure der Studierenden-Weltspiele von 1989. Organisatoren, Funktionäre und Aktive trafen sich im Oktober zu einem feierlichen Empfang im Duisburger Rathaus.

In diesem Rahmen wies Gastredner Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger, Leiter der Media-School an der Hochschule Macromedia am Campus Hamburg und selbst Teilnehmer der Universiade 1989, auf den wichtigen Beitrag hin, den der Hochschulsport und die Hochschulen in der Diskussion um die Durchführung von Sportgroßveranstaltungen in Deutschland und zur Sportentwicklung insgesamt leisten können. Die, in den Hochschulen vorhandene Kreativität und die Fähigkeit, den gesellschaftlichen Diskurs wissenschaftlich zu reflektieren, stellen ein in der aktuellen Olympiadiskussion noch ungenutztes Potential dar. Dieser wichtige Impuls soll in den künftigen Diskussionen des Verbandes eine zentrale Rolle spielen.

Von besonderer Bedeutung für den Verband ist die Frage nach seinen zukünftigen Organisationsstrukturen. Hierzu wurden in den vergangenen zwölf Monaten die verschiedenen Handlungsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte des adh identifiziert und gewichtet. In dem nun eingeleiteten weiteren  Prozessschritt, sollen die Rückschlüsse auf die weitere Strukturierung des Verbandes diskutiert und entwickelt werden.

Auch in personeller Hinsicht hat sich der adh neu organisiert. Der 2013 bei der adh-Vollversammlung in Bochum gewählte Vorstand hat im November diesen Jahres sein erstes Amtsjahr vollzogen. Auch in der adh-Geschäftsstelle gab es personelle Veränderungen.

Mit Ebba Koglin verließ die langjährige Jugend- und Bildungsreferentin die Dieburger Geschäftsstelle, für die in Rieke Zulauf eine engagierte Nachfolgerin gefunden wurde. Mit Marisa Sann, Hannah Schäfer und Annegret Kern haben 2014 zudem gleich drei Praktikantinnen beim adh ihre Arbeit aufgenommen. Kern bleibt bis zum Abschluss der Sommer-Universiade in Gwangju (Südkorea) im Team des adh.

Für die nationale und internationale sportpolitische Netzwerkarbeit gab es einige wichtige Entscheidungen im Jahr 2014. Unterstützt vom adh hat Michaela Röhrbein, die Vorsitzende des Hochschulsportverbandes Niedersachsen/Bremen, sich bei der DOSB-Frauenvollversammlung zur Wahl für eine Nominierung als DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung gestellt. Auch wenn es am Ende knapp nicht reichte, erzielte die Hochschulsportleiterin der Leibniz-Universität Hannover ein sehr gutes Ergebnis und erhielt sehr viel Anerkennung auch aus dem DOSB Präsidium. Sie wird ihre engagierte Arbeit in diesem Themenbereich an geeigneten Stellen fortsetzen. Zudem nominierte der adh-Verbandsrat auf der internationalen Hochschulsportebene Dr. Verena Burk (Universität Tübingen) für eine erneute Kandidatur um die Position im FISU-Exekutiv-Komitee und Jörg Förster (Freie Universität Berlin) für eine Kandidatur um einen Sitz im EUSA-Exekutiv-Komitee.