Foto: DOA

17.09.2013 | Kategorie: Bildung , Bildung Extern , 2013

15 Jahre Erfolgsgeschichte: 8. Olympiaseminar der DOA

Über 70 Studierende aus ganz Deutschland nahmen am achten Olympiaseminar der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) im antiken Olympia teil.

Schon 1998 reiste, damals noch unter Federführung des deutschen NOK, eine Gruppe deutscher Studentinnen und Studenten ins griechische Olympia, um in unmittelbarer Nähe des Austragungsortes der Olympischen Spiele der Antike einen Hochschulkurs durchzuführen. 15 Jahre später erfreut sich die als Sportwissenschaftliches Olympiaseminar der Deutschen Olympischen Akademie etablierte und deutschlandweit einzigartige Maßnahme weiterhin großer Resonanz.

Vom 31. August bis zum 08. September 2013 nahmen über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn sportwissenschaftlichen Hochschuleinrichtungen an der achten Auflage der Akademie teil. An der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) in Olympia kamen sie zusammen und diskutierten über wichtige Themen der Olympischen Idee.

In bewährter Weise wurde die Veranstaltung durch eine thematisch breit gefächerte Ringvorlesung über Tendenzen und Entwicklungen der Olympischen Bewegung geprägt. Darüber hinaus führten die Studierenden Seminare durch, die an den jeweiligen Universitäten und Hochschulen vorbereitet worden sind. Die inhaltliche Tiefe und das breite Spektrum der Themen sowie die interessanten Diskussionen im Anschluss an die Präsentationen zeugten von der hohen Qualität der eingebrachten Beiträge der Hochschulgruppen. Gleiches galt für den Social Evening, den traditionellen Abschluss des Olympiaseminars, den die Studierenden mit viel Kreativität und Einsatz eigenständig organisierten und mit verschiedenen regionalkulturellen Aufführungen bereicherten.

Als Gäste brachten zudem Felix Lechner, Student im IOA-Master-Programm  „Olympic Studies, Olympic Education, Organization and Management of Olympic Events“ sowie Henrik Stehlik wertvolle Beiträge ein. Stehlik, der Doppel-Weltmeister von 2003 und Bronzemedaillengewinner der Olympische Spielen von Athen im Trampolinturnen, stand in einem Podiumsgespräch Rede und Antwort und gewährte beeindruckende Einblicke in die duale Karriere eines erfolgreichen Spitzensportlers und angehenden Politikwissenschaftlers.

Wesentlicher Bestandteil des Olympiaseminars war zudem eine Vor- und Nachtour mit dem Besuch der weltberühmten archäologischen Stätten Griechenlands, darunter Epidauros, Korinth, Mykene, Nemea und Delphi. Unter fachkundiger Führung von Emanuel Hübner (Uni Münster), Dr. Ansgar Molzberger (DSHS Köln) sowie DOA-Direktor Dr. Andreas Höfer kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hautnah mit der Kultur des antiken Griechenlands in Berührung.