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Kategorie: Archiv

WUC Rudern: Zweimal Bronze für das adh-Team

18.08.2006

Vom 11. bis 13. Augsut 2006 fanden in Trakai / Litauen die WUC Rudern 2006 statt. Disziplinchef Uwe März zieht an dieser Stelle ein Resüme über die - trotz zweier Medaillen - durchwachsenen Leistungen der deutschen Delegation.

Mit zwei Bronzemedaillen ist sind die Ruderer am Dienstag, den 15. August 2006 von den Weltmeisterschaften in Trakai/Litauen zurückgekehrt. Bei einem Rekordmeldeergebnis von 360 Teilnehmern in144 Booten aus 27 Nationen übertraf diese Veranstaltung deutlich die Resonanz der vorherigen Weltmeisterschaften. Das adh-Team war in sieben von 13 Bootsklassen am Start und verpasste es, die Erfolge der Vorjahre zu wiederholen. Im ''Frauen Doppelzweier'' konnten sich Judith Obrocki und Eva Paus über das Halbfinale für den Endlauf qualifizieren, wo sie bis zur Streckenhälfte in aussichtsreicher 3. Position auf einem Medaillenplatz lagen, jedoch auf den zweiten 1.000 Metern das Feld an sich vorbei ziehen lassen mussten. Über die Ziellinie ruderten sie knapp hinter der Schweiz und Ungarn als sechste. Es siegten die Engländerinnen vor den Gastgebern aus Litauen und Rumänien. Im ''Frauen Vierer ohne Steuerfrau'' hieß der Favorit ganz klar Rumänien, welcher auch das Rennen vom Start weg dominierte und ((<wuc_rudern_2006_4.jpg;Geballte Frauenpower (Foto: Cöster).))eine sichere Goldmedaille erruderte. Dahinter gab es einen erbitterten Zweikampf um die Medaillenplätze zwischen Frankreich, den Niederlanden und dem deutschen Team. Mit einem deutlichen Abstand von über 4 Sekunden auf Frankreich setzte Schlagfrau Maren Ruße mit ihrem Team zu einem lang angezogenen Endspurt an und verpasste mit einer Sekunde nur knapp den Sprung auf das Silberpodest, konnte sich aber über eine hervorragende Bronzemedaille freuen. Es folgten die Niederlande, Ukraine und Polen auf den Plätzen vier bis sechs. Als Titelverteidigerin ist Stefanie Primus in das Rennen des ''Leichtgewichts Frauen Doppelzweiers'' mit Schlagfrau Katharina Fricke gegangen. In einem offenen Kampf mit den Booten aus Polen, ((<wuc_rudern_2006_7.jpg;Leichtgewichte mit Durchsetzungsvermögen: Stephanie Primus, Katharina Fricke (Foto: Cöster).))Kanada und Frankreich ruderte die Mannschaft über die 2.000 Meter Wettkampfstrecke immer auf dem dritten Platz und konnte diese Position bis ins Ziel verteidigen. Vorne ruderte Kanada einem sicheren Sieg vor Polen entgegen und konnte so die einzige Medaille dieser Titelwettkämpfe erlangen. Nach dem deutschen Team kamen Frankreich, Großbritannien und Italien ins Ziel. Die Bronzemedaillengewinner der letztjährigen EUC-Titelwettkämpfe in Cardiff/Wales im ''Zweier ohne Steuermann'' aus Konstanz, Johann Kegler und Peter Mansfeld, sind mit Anlaufschwierigkeiten in diesen Wettkampf gegangen. „Wir sind im Vorlauf gerudert wie mit Stützrädern“ sagte Peter Mansfeld nach dem enttäuschenden Vorlauf am Freitag. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Hoffnungslauf qualifizierten sie sich für das Halbfinale wo sie mit einem sechsten Platz den Sprung ins Finale verpassten. In einem sehr beherzten Rennen im B-Finale lagen die beiden Ruderer vom Bodensee dann lange auf dem zweiten Platz, wo sie am Ende noch von Polen auf den dritten und somit neunten Gesamtplatz verwiesen wurden. Das A-Finale gewann Italien vor der Schweiz und der Ukraine. Nach den Vorentscheidungen im ''Leichtgweicht Männer Doppelzweier'' gab es mit Italien einen klaren Favoriten in dieser Bootsklasse und es war eine schwere Bürde für das deutsche Team, das als Titelverteidiger in dieses Rennen gegangen ist. Die junge Nachwuchsmannschaft mit Christopher Nübel und Simon Stellmer aus Gießen und Hamburg schaffte den Sprung in das A-Finale ohne große Schwierigkeiten und wollte versuchen, auf der ungünstigen Außenbahn nach einer Medaille zu greifen. Bis 500 Meter vor dem Ziel lag die Crew mit weniger als einer Bootslänge Rückstand auf Ungarn, Frankreich und Tschechien im Bereich der Medaillenplätze, musste dann aber auf dem letzten Teilstück ihrer offensiven Anfangstaktik Tribut zollen. Nübel und Stellmer mussten sich mit dem sechsten Platz in einem sehr stark besetzten Feld zufrieden geben. Vorne sicherte sich Italien vor Ungarn und Frankreich die Goldmedaille. Polen belegte vor Tschechien den vierten Rang. Überhaupt nicht in den Wettkampf kamen die Berliner Julian Mendyka und Nils Ipsen im ''Männer Doppelzweier''. Die beiden eher „leichtgewichtigen“ Schwergewichte hatten ihre Probleme mit dem täglich zunehmenden Gegenwind. Sie konnten in ihrem Hoffnungslauf nicht den erforderlichen zweiten Platz errudern und mussten daher im B-Finale antreten. Mit einem dritten Platz und einem überlegenem Sieger aus der Ukraine vor Ungarn verabschiedeten sich die beiden mit einem neunten Gesamtplatz. Weltmeister wurde England vor Polen und Frankreich. Der ''Männer Achter'' musste ebenfalls ins B-Finale am Samstag und kam dort auf dem dritten Platz ein. Wie viele Boote hatte auch der Achter große Probleme mit den widrigen Wetterverhältnissen und musste bereits im Hoffnungslauf das Boot aus Frankreich passieren lassen, welches besser mit den Wellen zurecht kam und traf im B-Finale auf Kanada, Ungarn und China. In einem erbitterten Kampf gegen das Wasser verloren die Achtermänner knapp deutlich gegen das kanadische Team und knapp gegen die Ungarn. „Ich bin ab 1.000m mit meinen Rollbahnen komplett mit Wasser bedeckt gewesen und merkte bei jedem Schlag, dass wir ein paar hundert Kilo Zusatzgewicht über die Strecke an Bord genommen haben“ sagte ein enttäuschter Schlagmann Henner Pohl aus Kiel. „Aber am Ende müssen alle Mannschaften durch das gleiche Wasser rudern und man kann sich sicher sein, dass es anderen Mannschaften genauso ergangen ist!“ fügte er noch hinzu. Das große Finale im Achter gewann die polnische Crew ganz knapp vor den heranfliegenden Engländern und der Mannschaft aus Estland. Mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Frauen konnten sie ihre führende Position der letzten WUC gegen eine sehr stark besetzte polnische Mannschaft zwar nicht verteidigen, jedoch ist die Teamleitung mit diesem Ergebnis sehr zufrieden in die abschließende Farewell-Party gegangen! Das Endergebnis im Männerbereich kann keine Zufriedenheit hervorrufen und bedeutet für die Zukunft deutliche Veränderungen, bei denen man darauf reagieren wird, dass mittlerweile fast alle Nationen große Teile ihrer U23 Nationalmannschaften an den Start bringen.

Ansprechpartner

adh-Geschäftsstelle

Tel.: 06071-208610

Fax: 06071-207578

adh(at)adh.de

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