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Kategorie: 2013, Abschussbericht

WUBC-Bilanz des deutschen Teams

07.07.2008

Als letztes verbliebenes Team der deutschen Delegation lastete am Sonntag Nachmittag der Erfolgsdruck auf den Schultern der noch jungen Nachwuchstalente Frederike Fischer und Julia Großner, die gute Bilanz der deutschen Teams bei der WUBC zu krönen. Alles Wissenswerte über dieses Match und das Abschneiden des deutschen Teams bei der WUBC erfahren Sie hier!

Im kleinen Finale am Sonntagvormittag trafen die Deutschen auf die Spielerinnen Goliasova/Wiessova aus der Tschechei, die im Vorfeld Ruth Flemig und Stefanie Hüttermann mit 2:1 Sätzen aus dem Looser Bracket geworfen hatten. Nach dem verpassten Finaleinzug war Frederike Fischer und Julia Großner die Nervosität und Anspannung zu Beginn des Spiels deutlich anzumerken. Im ersten Satz fehlte die Präzision und die Angriffsbälle gingen häufig ins Aus. „Uns fehlte die Spritzigkeit, um den Satz noch umzudrehen“, erklärte Julia Großner nach dem Satzverlust mit 15:21. Der zweite Satz glich dem Ersten, die Tschechinnen starteten besser und erspielten sich eine zwei Punkteführung. Dann jedoch kam die Wende und das Match entwickelte sich zu einem klasse Beachvolleyball-Fight, da Frederike Fischer und Julia Großner zurück zu ihrem Rhythmus fanden und jegliche Nervosität ablegten. Punkt für Punkt kämpften sie sich bis zum 10:10 an ihre Gegnerinnen heran und gewannen den zweiten Satz eindrucksvoll mit 23:21. Bundesnachwuchstrainer Jörg Ahmann konnte mit der exzellenten Leistung zufrieden sein, gerade im dritten Satz zeigten seine Schützlinge, warum sie nominiert wurden. Fischer/Großner dominierten ihre Gegnerinnen mit sicheren Annahmen und kraftvollen Schmetterbällen. Die Zuschauer auf der Tribüne waren begeistert von dem jungen Duo und den langen, fesselnden Ballwechseln. „Endlich haben sie mit Mut und Risiko gespielt und das zahlte sich aus“, sagte adh-Disziplinchef Jörg Ahmann erleichtert. Die veränderte Spielweise brachte die nötigen Punkte und mit einem 15:13 gewannen die deutschen Damen den Satz und das Match. „Ich bin überglücklich und kann es noch gar nicht richtig fassen, dass ich auf der Siegertreppe stehe“, kommentierte eine erleichterte Julia Großner nach dem Spiel und fügte hinzu: „Wir haben bewiesen, dass wir mit Druck umgehen können. Endlich habe ich einen internationalen Erfolg mit Frederike erzielt.“ Für Frederike Fischer ist die Bronze-Medaille der WUBC nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der U23 Europameisterschaft 2007 eine weitere Medaille in ihrer noch jungen Sportkarriere. Eine Goldmedaille hat auch schon das Duo Ruth Flemig und Stefanie Hüttermann in ihrer Vitrine. 2007 gewannen sie die Europäische Hochschulmeisterschaft in Valencia. Bei der diesjährigen WUBC konnten sie ihre guten Ergebnisse auf dem internationalen Parkett allerdings nicht wiederholen. Am verregneten Freitag verloren sie ihr erstes Match gegen die Brasilianerinnen Nasicimento/Souza glatt mit 0:2. „Durch den Dauerregen haben sich die Bälle mit Wasser vollgesogen und waren so schwer, dass meine leichte Verletzung am Unterarm schmerzte und es für mich nicht möglich war, kraftvolle Schmetterbälle zu spielen“, analysiert Ruth Flemig die Niederlage. Am Samstag war dann Endstation für die sympathischen Studentinnen, sie verloren im Looser Braket gegen Goliasova/Weissova in 1:2 Sätzen. Mit dem 13 Platz verabschiedeten sich die beiden von der WUBC. Das Herren Team Sebastian Dollinger und Florian Lüdike erwischte am Freitag einen schwarzen Tag: In ihrem ersten Spiel verloren sie gegen die Amerikaner van Zwieten/Dykstra knapp mit 1:2 Sätzen und spielten fortan im Looser Bracket. Dort trafen sie auf das Team Garcia/Marco-Arroyo aus Spanien. Auch dieses Spiel verloren sie nur haarscharf mit 1:2 Sätzen und erreichten so den neunten Platz bei der WUBC. Für Tom Götz und Markus Böckermann lief die WUBC nicht gut an. Ihr erstes Spiel im Main Draw verloren sie gegen die Slowaken Gyurovszky/Namesansky in drei Sätzen mit 1:2. Von da an war der Druck immens, eine Niederlage im Looser Braket und die WUBC wäre für sie zu Ende. Allerdings konnten sie mit der Situation hervorragend umgehen und spielten am Freitag sehr stark: Vier Spiele vier Siege! Erst das Match gegen die Spanier, die zuvor schon Dollinger/Lüdike geschlagen hatten, bedeute für die Kieler Studenten am Samstagnachmittag das Aus. Sie verabschiedeten sich von der WUBC mit Platz Sieben.

Ansprechpartner

Malin Hoster

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