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WG Göttingen gelingt Revanche gegen WG Köln bei DHM Kanupolo

21.11.2016

Mit der Neuauflage des Endspiels von 2015 endete die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Kanupolo in diesem Jahr – jedoch mit einem anderen Ausgang: Die ausrichtende WG Göttingen revanchierte sich für die 2:4-Niederlage aus dem vergangenen Jahr und besiegte die WG Köln mit 8:5. Herausragender Spieler auf Göttinger Seite war Johannes Frey, der vier Treffer für seine Mannschaft erzielen konnte.

Sowohl die WG Göttingen mit Nationalspielerin Katharina Kruse als auch die WG Köln mit Leonie Wagner und Caro Sinsel – ebenfalls Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft – marschierten souverän durch die Gruppenphase. Mit 8:2, 8:0 und 12:0 ließen die Ausrichter keinen Zweifel an ihren Ambitionen. Die Mannschaft vom Rhein überzeugte ebenfalls mit 7:1, 8:0 sowie 11:0 und qualifizierte sich als Gruppenerste für das Viertelfinale. Die WG Göttingen zog mit einem 8:4-Erfolg gegen die WG Aachen in die Runde der letzten Vier ein, die WG Köln besiegte die Uni Leipzig mit 10:3. Auch in den Halbfinalpartien setzten sich die Favoriten deutlich durch: Die WG Göttingen ließ der TU Berlin beim 7:2-Sieg keine Chance, kurz darauf folgte die WG Köln nach einem 6:3-Erfolg gegen die Uni Duisburg-Essen ins Endspiel.

Im Finale zeigten sich die Ausrichter hellwach und führten zur Halbzeit bereits mit 5:1. So sah es zur Mitte des Spiels nach einer eindeutigen Partie aus. Die WG Köln, die ohne Auswechselmöglichkeit antrat, kämpfte sich allerdings zurück in die Begegnung. Nach dem zwischenzeitlichen 4:6 aus Kölner Sicht witterte das Team aus dem Rheinland den Ausgleich. Der Göttinger Rene Wetzelt machte mit seinem vorentscheidenden 7:4 jedoch die Hoffnungen der Gäste zunichte. Am Ende entschied sein Team die Partie mit 8:5 für sich. Der anschließende Jubel über die geglückte Revanche und den Titel der Deutschen Hochschulmeisterschaft war groß. Besonders der Göttinger Frey erwies sich mit vier Finaltreffern als Erfolgsgarant für den Ausrichter.

Recht deutlich endete das Spiel um den dritten Platz zwischen der Uni Duisburg-Essen und der TU Berlin. Die Mannschaft aus der Hauptstadt unterlag wie im Halbfinale mit 2:7 und musste sich mit dem vierten Rang zufrieden geben, während die Uni Duisburg-Essen die Bronzeplatzierung feierte.

Insgesamt sahen die Zuschauenden ausgeglichene Platzierungsspiele – die Partie um den fünften Rang entschied die WG Hannover erst per „Golden Goal“ mit 7:6 gegen die WG Aachen für sich.

„Es waren sportlich sehr interessante Wettkämpfe, die fair und ohne Verletzungen abliefen. Die beiden stärksten Teams standen am Ende im Finale und sorgten für ein packendes Endspiel“, zeigte sich Daniel Chenk Liebermann von der ausrichtenden Uni Göttingen zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen DHM.

Alle Ergebnisse gibt es <media 15093 - - "TEXT, DHM Kanupolo 2016, DHM_Kanupolo_2016.pdf, 280 KB">hier</media>.

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