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Kategorie: DHM, Leichtathletik

Top Leistungen bei der DHM Leichtathletik in Darmstadt

30.05.2011

Über 450 Athletinnen und Athleten kämpften am 28. und 29. Mai 2011 bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Leichtathletik um die Meistertitel.

Die Ausrichter von der Hochschule Darmstadt und dem ASC Darmstadt können auf ein gelungenes Leichtathletikfest bei strahlendem Sonnenschein zurückblicken.

Georg Fleischhauer läuft Bestzeit
Georg Fleischhauer hat am ersten Tag der Deutschen Hochschulmeisterschaft für das große Highlight gesorgt. Der Student der TU Dresden knackte in Darmstadt die Norm für die Universiade über 400 Meter Hürden auf Anhieb. Und mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 49,76 Sekunden näherte er sich obendrein der WM-A-Norm für Daegu (49,40 sec). „Ich war gespannt, was heute so geht“, sagte Georg Fleischhauer nach seinem Coup. „Dass ich gleich Bestzeit laufe und die Universiade-Norm packe, ist natürlich toll. Aber ein bisschen überrascht bin ich schon, dass es so gut lief“. Das Ziel ist klar: „Ich will zur WM nach Daegu“. Aber Georg Fleischhauer hat mit der Norm für die Universiade jetzt auch noch einen „Plan B“ in der Tasche. Zweiter wurde David Gollnow für die LMU München (51,92 sec).

100 Meter vom Winde verweht
Die Läufer hatten in Darmstadt teilweise mit ordentlich Gegenwind zu kämpfen. Das traf vor allem die 100 Meter-Sprints. Bei den Männern holte sich Benjamin Brömme (HfPV Wiesbaden) den deutschen Hochschulmeistertitel. Über den Sieg freute er sich riesig - über die Zeit von 11,0 Sekunden hingegen gar nicht. „Das war wie Sturm“, sagte Benjamin Brömme hinterher. „Die Platzierung ist natürlich top. Aber eigentlich hatte ich mir hier eine 10,50er Zeit vorgenommen. Das war durch den Wind aber unmöglich“, urteilte der Frankfurter. Genauso erging es den Frauen. Hier schnappte sich Nele Baade (TU München) den Titel mit 12,28 Sekunden ganz knapp vor Ruth Sophia Spelmeyer (Uni Hannover) mit 12,30 Sekunden.

Sophie Kleeberg verpasst Norm
Knapp an der Norm vorbei stieß Sophie Kleeberg. 17,30 Meter sind für die Universiade in Shenzhen (China) gefordert, 17,18 Meter standen am Ende für Sophie Kleeberg auf der Anzeigetafel. Weit von der Norm entfernt war hingegen Meike Kröger. Die Berliner Hochspringerin überquerte 1,77 Meter - und wurde höhengleich mit Bianca Schmid (Uni Frankfurt) und Charlotte Brauch (HU Berlin) nur Dritte. Höher ging es für die Frauen nicht. Da half auch das Daumen drücken von Deutschlands Top-Hochspringerin Ariane Friedrich nichts. Sie saß in Darmstadt als Zuschauerin auf der Tribüne, genauso wie 100 Meter-Europameisterin Verena Sailer (MTG Mannheim).

Stechen im Stabhochsprung
Spannend war der Stabhochsprung-Wettbewerb der Männer. Zwar flogen Tobias Scherbarth, Karsten Dilla und Michel Frauen alle an der Universiade-Norm von 5,60 Meter vorbei, doch ein Stechen zwischen Karsten Dilla und Michel Frauen sorgte für Spannung. Bronze ging mit 5,30 Meter an Tobias Scherbarth (DSHS Köln). Sein Uni-Kollege Michel Frauen und Karsten Dilla (HS Ansbach) schafften jeweils 5,40 Meter. Michel Frauen gelang die Höhe auch noch mal im Stechen, seinem Konkurrenten nicht.

 

„Sonntagskind“: Melanie Bauschke springt 6,63 Meter
Am zweiten Tag der Deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt begeisterten die Weitspringerinnen mit einem echten Schlagabtausch. Am Ende hatte am Sonntag Melanie Bauschke (HS Ansbach) die Nase vorn. Sie sprang im letzten Versuch noch auf 6,63 Meter und schnappte der bis dato führenden Michelle Weitzel (Uni Regensburg; 6,53 m) den Titel weg.
„Das hätte ich wirklich nicht erwartet, heute ist ein perfekter Tag", sagte Melanie Bauschke nach ihrer Siegerehrung strahlend. „Ich wollte hier heute weiter meinen Anlauf stabilisieren, weil der im letzten Jahr gar nicht gut war.“ Das ist der 22-Jährigen mehr als gelungen. Mit 6,63 Metern sicherte sie sich nicht nur die Goldmedaille, sondern knackte auch die geforderte Norm für die Universiade. Michelle Weitzel schaffte die B-Norm von 6,45 Metern. Dritte wurde Xenia Achkinadse (HfPV Wiesbaden) mit 6,29 Metern vor Beatrice Marscheck (Uni Gießen), die trotz Verletzung auf 6,21 Meter sprang.

Stabhochspringerinnen knapp an der WM-Norm vorbei
Kristina Gadschiew (TU Kaiserslautern) und Anna Battke (FU Hagen) sind in Darmstadt auf’s Ganze gegangen. Beide wollten sich mit der gesprungenen Norm für die Universiade (4,40 m) nicht zufrieden geben, und ließen die Latte auf 4,55 Meter legen. Doch sowohl für Kristina Gadschiew, als auch für Anna Battke war die WM-Norm noch einen Tick zu hoch - zumal die Athletinnen mit stark wechselnden Winden zu kämpfen hatten. „Der Wettkampf lief besser als meine Sprünge im Training“, beurteilte Kristina Gadschiew ihre erfolgreiche Titelverteidigung. Dennoch: „Der dritte Sprung über 4,55 Meter war super. Das ist dann schon ein bisschen ärgerlich, weil man am liebsten alles gleich auf einmal abhaken will.“ Immerhin haben Kristiana Gadschiew und Anna Battke nun schon die Universiade-Norm. Am Dienstag in Ostrava (Tschechische Republik) soll dann für Kristina Gadschiews der nächste Angriff auf die WM-Norm für Daegu (Südkorea) kommen.
   
Alyn Camara springt 7,94 Meter
„Das war eine echte Windlotterie“, fasste Alyn Camara (FHöV NRW Köln) den Wettkampf der Weitspringer zusammen. Bei seinem weitesten Sprung flog er auf 7,94 Meter. Das wäre die Universiade-Norm gewesen - wenn nicht 4,5 Meter Rückenwind im Spiel gewesen wären. „Ich bin trotzdem zufrieden, auch wenn es schwierig war, mit dem Wind umzugehen“, sagte der Deutsche Juniorenmeister hinterher. Er hatte bereits sechs Sprünge auf hohem Niveau vom Samstag in Weinheim in den Beinen. „Dafür war es hier in Darmstadt echt gut.“ „Seriensiegerin“ darf sich mittlerweile Hürdensprinterin Antonia Werner nennen. Für die Uni Frankfurt startend, gewann sie in 14,00 Sekunden bereits ihren dritten Titel in Folge. Da war die Zeit eher nebensächlich, zumal die Athletinnen im Finale 2,6 Meter Gegenwind hatten. „Heute lief es schon viel besser als im letzten Rennen“, sagte Antonia Werner. „Wichtig ist der Titel - und dass es jetzt aufwärts geht.“ Bei den Männern siegte Paul Dittmer (Uni Lüneburg) mit 14,06 Sekunden. 

Miguel Rigau schlägt Till Helmke
Sören Ludolph war nach dem Deutschen Hallenmeistertitel auch bei den Hochschulmeisterschaften über 800 Meter nicht zu schlagen. Der Student der Polizeiakademie Niedersachsen kontrollierte das Rennen in 1:51,98 Minuten. Der erste Platz über die halbe Stadionrunde ging an Miguel Rigau (DSHS Köln). Der 400 Meter-Spezialist siegte in 21,70 Sekunden vor Till Helmke (Uni Frankfurt). Bei den Frauen schnappte sich Lena Schmidt von der Uni Wuppertal mit 24,84 Sekunden Gold.

Die Ehrenpreise der Stadt Darmstadt gingen zum Abschluss an Georg Fleischhauer (TU Dresden) für seine starke Leistung über 400 Meter Hürden (49,76 sec) und an Melanie Bauschke.

Julia Nestle

Bilder der DHM Leichtathletik
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