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Kategorie: Bildung, 2018

Talk, meet, innovate – Kongress für Sport, Ökonomie und Medien

02.08.2018

Unter dem Titel „Die Werte des Sports – Ideen und Überzeugungen für die Zukunft“ findet am 03. und 04. September 2018 der 18. Internationale Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien in der Hochschule Macromedia in Hamburg statt.

Im Jahr der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang und der Fußball-WM in Russland ist es wichtig, dem Sport und den Sport-Organisationen eine moralisch-soziale Legitimation zu geben. Der Internationale Kongress 2018 des Hochschulsport Hamburg möchte dazu beitragen.

 

Der Kongress wird vom Hochschulsport Hamburg in Kooperation mit der Hochschule Macromedia durchgeführt, die Schirmherrschaft übernimmt wie in den vergangenen beiden Jahren der Hamburger Innen- und Sportsenator Andy Grote.

Werte des Sports wie Fairness, Gesundheit, körperliche Leistungsfähigkeit, internationale Verständigung, spielerische Leichtigkeit, Toleranz oder das Vorbild für die Jugend bleiben weiterhin positiv besetzt, andererseits überlagern häufig Doping, baulicher Gigantismus, wachsende Kommerzialisierung, Korruptionsskandale und die Ablehnung von Großveranstaltungen in weiten Teilen der Bevölkerung zunehmend seine ursprüngliche Bedeutung. Der Sport gerät immer stärker in Erklärungsnot.

Eine Begründung dafür scheint zu sein, dass der Sport von der Gesellschaft zunehmend gefordert wird: er soll seinen Teil beitragen zu Bildung, Gesundheit, nationaler Repräsentanz, internationaler Verständigung, Tourismusförderung, Stadtentwicklung, Integration von Flüchtlingen und Inklusion beeinträchtigter Menschen. Zugleich gerät er unter Rechtfertigungsdruck insbesondere mit seinen Großveranstaltungen als herausragendem Teil der Unterhaltungsindustrie und der dort anfallenden Regelverstöße, Kosten und Korruption. Die Rolle der Verbände, Agenturen, Medienunternehmen und autoritären Staaten, die diese Events ausrichten, ist umstritten.

Eine grundlegende Standortbestimmung steht an: Welche Werte und Wirkung hat der heutige Sport und vor allem seine großen Veranstaltungen für die Gesellschaft? Was ist der Bedeutungskern des Sports in globalen digitalen Welten? Soll die öffentliche Hand und damit die Gesellschaft weiter in den Sport als Funktionssystem investieren? Muss der Sportjournalismus in Zukunft seinerseits die Werte des Sports erhalten oder ändern? Welche Rolle spielen dabei globale Plattformen und digitale Kommunikation?

Zum Kongress kommen zahlreiche Wissenschaftler und Experten aus der Praxis, die zu verschiedensten Themen über den Wert von Sport sprechen werden. International ist das Programm top besetzt mit Referenten aus China, USA, Dänemark und England.

So wird zum Beispiel Katrin Freiburghaus, Sportjournalistin, zum Thema „Der Wert von Werten im Spitzensport – eine Bestandsaufnahme zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ referieren. Sie stellt unter anderem die Fragen, wieviel Werte noch wert sind, wenn Konzerne, Verbände und Politik Sport instrumentalisieren und welche Herausforderung und Verantwortung sich daraus für die Sportberichterstattung ergeben.

Dr. Brody Ruihley, der im Bereich Leadership und Management im Sport an der Miami University in Oxford, Ohio (USA) lehrt, stellt die Frage nach den „Werten von Fantasiesport und E-Sport in einem sich durchgehend wandelnden digitalen Klima“.

Prof. Dr. Luca Rebeggiani, Mitarbeiter am Fraunhofer FIT und Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FOM Universität für Angewandte Wissenschaften in Düsseldorf möchte mit seinem Beitrag deutsche Bewerbungen bei Sportgroßveranstaltungen verbessern. Er wird außerdem eine ökonomische Bestandsaufnahme liefern, denn „das auktionsähnliche Bewerbungsverfahren verleite die Interessenten dazu, Kosten tendenziell zu unter- und Erträge tendenziell zu überschätzen“.

Laut Mogens Kirkeby, seit 2007 Präsident der International Sport and Culture Association (ISCA) in Kopenhagen, befinden sich viele Sportorganisationen in einer Identitätskrise. Sie stünden „kurz davor, eine zivilgesellschaftliche Version der privaten kommerziellen Anbieter auf dem freien Markt zu werden“. In dieser Situation bestehe die Notwendigkeit für Entscheidungen und die Gestaltung einer genauen Mission und Marke, bei der die Organisation in der Lage ist, das große WARUM zu beantworten.

Der Leiter des Hochschulsport Hamburg, Jörg Förster, ist sicher, mit dem Kongress ein enorm wichtiges Thema aufzugreifen. Denn der Sport wird Ideen und Überzeugungen für die Zukunft dringend benötigen.

Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite: http://www.symposium-hamburg.com

Dank geht an die Unterstützer Hamburg Active City, das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die Deutsche Olympische Gesellschaft / Länderverband Hamburg, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e.V. (dvs), den adh, den Verband Deutscher Sportjournalisten e.V. und sporting hamburg.

 

 

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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