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Kategorie: Rudern, DHM

Studentisches Ruderfest auf dem Bremer Werdersee

05.07.2016

Die erste Deutsche Hochschulmeisterschaft wurde für die neuen Disziplinchefs Melanie Baues und Dr. Sören Dannhauer gleich zum Heimspiel. Unterstützt von einem kompetenten Regattateam führten sie am Wochenende souverän die Meisterschaft auf dem Bremer Werdersee durch. Mit 627 Studierenden auf mehr als 1.000 Bootsplätzen gab es gleich zum Einstand ein Rekordmeldeergebnis.

Foto: Jonathan Vaupel

Die Beteiligung war groß: 20 schwere Fraueneiner oder 19 Frauen-Doppelvierer sorgten für eine ununterbrochene Rennfolge, bis alle Teilnehmende auf ihre Finals verteilt waren. Größer noch war die Zahl der Beteiligten bei den Gig- und Rennbootrennen für die studentischen Ruderneulinge: 33 Boote im Mixed-Vierer mussten auf die Finals F bis A aufgeteilt werden, bis feststand, dass die Ruderinnen und Ruderer der TU Dresden die schnellsten waren. Überhaupt die TU Dresden. Überall sah man die grünen Trikots der TU-Studenten, an Land und auf dem Wasser: Drei Männer-Gigvierer, Drei Frauen-Gigvierer, Vier Mixed-Gigvierer, dazu noch sechs Vierer und zwei Achter in der Rennbootklasse! Aber nicht nur die Masse beeindruckte, auch die Qualität des studentischen Ruderns in Dresden ist phänomenal. In den drei Gigrennen gab es zwei Siege, einen zweiten und zwei dritte Plätze für Dresden, genauso wie in den vier Rennbootrennen.  

Bei den Hochschulmeisterschaftsrennen um die begehrten DHM-Nadeln gab es mit der WG Karlsruhe einen überzeugenden Sieger. Die Karlsruher entschieden den Mixed-Achter zu ihren Gunsten und erkämpften sich im Männer-Vierer-ohne Titel und Nominierung für die European University Championship 2017 im serbischen Subotica.

Die Meisterschaftsrennen überzeugten durch volle Felder und guten Sport. Bemerkenswert, dass die Meldezahlen bei den Studentinnen zumindest in den Kleinbooten oft über denen ihrer Kommilitonen lagen, und auch, dass die studentischen Ruderinnen und Ruderer bis zum Schluss aushielten, trotz der wetterbedingten Unterbrechung, und es wirklich wenig Abmeldungen gab.

Sportlich begannen die Entscheidungen mit einem Sieg der Krefelderin Marisa Staelberg, die für die Rgm. Bochum überlegen den Frauen-Vierer-ohne gewannen. Diesem Sieg folgte ein zweiter, allerdings hauchdünner im Frauen-Doppelvierer vor Frankfurt. Die Nominierungen für die EUC gingen aber an die WG Hamburg und Frankfurt, respektive. Und im leichten Frauendoppelvierer werden die Frauen aus Münster in Subotica vertreten sein.

In den Einern lagen bei den schweren Männern die Wiesbadener Maximilian Fränkel und Timo Piontek vorn, bei den Leichtgewichten der bereits international erfahrene Hamburger Paul Weidenmüller. Die genannten gehören auch zur Studenten-Nationalmannschaft für die Studierenden-Weltmeisterschaft 2016 in Poznan. Die Rennen der Frauen entschieden Luisa Neerschulte (Münster) und Marion Reichardt (Leipzig) für sich. Im schweren Doppelzweier der Frauen setzten sich die Kielerinnen Liebe/Schulte durch. Bei den leichtgewichtigen Männern gingen die Titel an Magnus/Reimann aus Hamburg und bei den schweren an Röger/Lorenz aus Berlin. Die Kieler werden auch zur EUC 2017 fahren, bei den schweren tun dies allerdings die Zweitplatzierten Schmols/Müller aus Bremen. Die Reise werden sie gemeinsam mit ihren Bremer Kommilitoninnen Schütt/Weber antreten, die sich sicher im Frauen-Zweier-ohne durchsetzen konnten. Bei den Männern holten sich den Titel und damit die Nominierung in einem sehenswerten Rennen die Stuttgarter Korthals/Kramm vor der WG Heidelberg mit Gropengießer/Scholl. Damit qualifizierten sich die Heidelberger für den Leichtgewichts-Zweier-ohne in Subotica.

Im Rennen um die Meisterschaft im Doppelvierer dominierte einmal mehr die WG Bremen, die die TU Dresden mit einer 2/3 Länge hinter sich ließ und zusammen mit den Dortmundern im Leichtgewichtsvierer ihr Ticket für die EUC 2017 lösten. Im Riemenboot werden sie dabei die Ruderer der WG Karlsruhe begleiten, die in einem spektakulären Rennen im Ziel den Luftkasten vorn hatten, heftig attackiert von den Booten aus Stuttgart, Hamburg und Berlin. Die Studenten der TU Berlin, weniger als eine Länge hinter dem siegreichen Boot, dürfen sich damit als Leichtgewichte über die Teilnahme an den EUC 2017 freuen.

Text: Dr. Peter Wetjen / adh

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