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Studentinnen-Nationalmannschaft in Uruguay: Spiele, Tore, Freundschaften

20.07.2017

Der Hauptzweck des Fußballs besteht darin, Tore zu erzielen, der Hauptzweck einer Studienreise darin, Erfahrungen zu sammeln. Bei der Reise der Studentinnen-Nationalmannschaft nach Uruguay ging es folglich um beides, und beide Vorhaben wurden vollauf erfüllt. 15 Tore fielen in zwei Spielen, die Zahl der gesammelten Erfahrungen geht weit darüber hinaus.

Nach acht Tagen in Uruguay lässt sich diese Bilanz ziehen: keine der Spielerinnen wird diese Reise je vergessen. Es wurde gelernt, gelacht, gestaunt, gekickt, geredet, getroffen, gewundert. Und es wurden gewonnen: Erkenntnisse, Spiele, Freundschaften. Zu den Dingen, die die Spielerinnen nicht vergessen werden, zählten die Umstände der zweiten offiziellen Partie. Nach dem Remis (1:1) gegen die uruguayische Frauen-Nationalmannschaft vom Mittwochabend stand am Samstag das Spiel gegen die Auswahl uruguayischer Studentinnen an. Unter speziellen Bedingungen. Am Abend vor dem Spiel wurde spontan der Austragungsort geändert, der Delegation aus Deutschland wurde kurzfristig mitgeteilt, dass die Partie im Club Aléman stattfinden wird. Eine erstaunliche Wahl, angesichts der Verhältnisse vor Ort: Es gab keine Umkleidekabine, keine Reservebank, keine Überdachung, keinen gemähten Rasen, keinen ebenen Boden. Dafür gab es: ein aufziehendes Gewitter, und: Tore.

13:0 gegen die Studentinnen-Auswahl

Die weitgehend aus Spielerinnen der 2. Frauen-Bundesliga, sowie einigen Spielerinnen der Allianz Frauen-Bundesliga und Regionalliga zusammengestellte Mannschaft ließ sich von den Bedingungen nicht beeindrucken. Tore von Magdalena Richter (3), Annika Kömm (3), Jana Kappes (2) Sylvia Arnold (2), Nina Heisel (1), Maren Haberäcker (1) und Elisabeth Mayr (1) führten zu einem 13:0-Erfolg. Dr. Carolin Braun und Phil Weimer, das Team der Trainer, waren diesmal auch mit der Effizienz ihrer Spielerinnen einverstanden. "Nach dem unglücklichen Unentschieden im ersten Spiel, wollten wir das zweite Spiel natürlich unbedingt gewinnen. Vor dem Spiel konnten wir nicht einschätzen, wie leistungsstark der Gegner sein wird und wie wir letztlich mit den widrigen Platzbedingungen zurechtkommen", sagte Dr. Carolin Braun. "Am Ende sind wir mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden. Die trainierten taktischen Vorgaben wurden im Spiel sehr konsequent und diszipliniert umgesetzt."

Fußball kann aber viel mehr bewirken als lediglich Sieg und Niederlage. Seine größte Kraft besteht darin, Menschen zu verbinden. In Uruguay wurde dies einmal mehr deutlich. Das Spiel gegen die Studentinnen-Auswahl war für die Gäste aus Deutschland nicht die erste Begegnung mit heimischen Studentinnen. Schon am Donnerstag besuchte das Team die staatliche Universität von Montevideo. Studenten und Studentinnen aus Uruguay trafen sich mit den Deutschen und tauschten sich zum Studium, zum Fußball und vielen anderen Themen intensiv aus.

Mehr als Fußball

Zu den Begegnungen der Reise gehörte daneben etwa der Besuch der Deutschen Schule in Montevideo, wo die Studentinnen zunächst in der Halle eine Trainingseinheit mit der Mädchenfußball-AG durchführten und anschließend im Klassenzimmer über ihr Studium in Deutschland berichteten. Oder der Empfang bei der Deutschen Botschaft inklusive eines Abendessens als Gäste des Botschafters Dr. Ingo von Voss und seiner Frau Johanna. Eindrucksvoll war vor allem die Zeit im Projekt "Ellas Juegan", dem DOSB-Langzeitprojekt, das den Aufenthalt des Teams in Uruguay mitorganisiert hat. DOSB-Auslandsexperte und Projektleiter Knut Auf dem Berge erläuterte den Spielerinnen die Inhalte und Ideen hinter dem Projekt. In einer offenen Talkrunde wurde danach deutlich, wie groß das Interesse an den Gästen aus Deutschland war. Anja Kluck aus der DFB-Direktion Frauen- und Mädchenfußball und Dr. Carolin Braun referierten über die Struktur des DFB, den Frauenfußball und den Hochschulsport in Deutschland und beantworteten geduldig und ausführlich die vielen Fragen.

Viele Kontakte wurden geknüpft in einer guten Woche in Uruguay, viele Brücken wurden gebaut. Vor allem zu den Spielerinnen der Frauenmannschaft des Club Nautico, auf dessen Sportstätten die Studentinnen-Nationalmannschaft die meiste Zeit trainierte. Das gemeinsam Grillfest (Asado) und das gemeinsame Interesse für das Fußball trug dazu bei. Wie eng die Verbindungen wurden zeigte sich auch beim Training am Sonntag, als das Team des Club Nautico zum Ende des Trainings dazukam und ein Abschlussspiel gegen das deutsche Team absolvierte. Dabei wurden viele Tore erzielt, im Spiel nicht unter Gegnerinnen – im Spiel unter Freundinnen.

Text: DFB

 

 

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