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Kategorie: PdSp, 2018

Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar

08.05.2018

Am Freitag, den 04. Mai 2018 verkündeten die Familie Greinert und die Dietmar Hopp Stiftung ihre Zusammenarbeit im Bereich der Unterstützung studierender Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Gemeinsam spenden sie 1,2 Millionen Euro für das neue Sportstipendium der Metropolregion. Das aus dem Mannheimer Sportstipendium weiterentwickelte „Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar“ hat neben dem neuen Förderer Dietmar Hopp mit der Universität Heidelberg auch einen neuen Kooperationspartner.

Gemeinsam mit zahlreichen Stipendiatinnen und Stipendiaten gaben die vier Partner den Startschuss für das neue Stipendium. Im dem von Sarah Seidl moderierten Pressegespräch erläuterten Klaus Greinert, Dietmar Hopp, Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel (Rektor der Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden (Rektor der Universität Mannheim) ihre Motivation für die Unterstützung. Initiator und Geschäftsführer der Spitzensport-Stipendium MRN Rhein-Neckar gGmbH Klaus Greinert war schon mit dem Vorgängermodell an der Universität Mannheim ein Vorreiter und hat nun wieder, gemeinsam mit den adh-Partnerhochschulen des Spitzensports, der Universität Mannheim und der Universität Heidelberg, sowie der Dietmar Hopp Stiftung, etwas Neues geschaffen: „Unser Leitgedanke heißt: Entdecken und Fördern von Talenten – jungen Menschen zu helfen, sich weiter zu entwickeln – ohne Wenn und Aber, auch über das Studium hinaus!“

Als neuer Förderer wurde Dietmar Hopp gewonnen, der mit seiner Stiftung unter anderem den Jugendsport unterstützt, um Kinder und Jugendliche fit fürs Leben zu machen. Die Förderung von Sportlerinnen und Sportlern möchte er mit dem Spitzensport-Stipendium auf die akademische Ausbildung ausweiten.

Seit dem Sommersemester 2018 werden studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler an beiden Universitäten durch das Spitzensport-Stipendium finanziell unterstützt. Darüber hinaus sind beide Hochschulen seit vielen Jahren adh-Partnerhochschulen des Spitzensports. Für beide Universitäten gibt es nun je eine hauptamtliche Spitzensportbeauftragte, die bei der Koordination von Studium und Spitzensport unterstützt, so dass beispielweise Wettkampf- und Trainingstermine nicht mit Pflichtveranstaltungen und Prüfungen kollidieren.

Die beiden Kooperationspartner zeigten sich dankbar für das Engagement und die Unterstützung der Förderer. „Die Grundidee Spitzensportler zu unterstützen, passt hervorragend in das einzigartige Stipendiensystem der Universität Mannheim“, erklärte Prof. von Thadden. Er freute sich sehr über den großen Erfolg des Mannheimer Sportstipendiums und die jetzige Weiterentwicklung und Öffnung, da es mit den beiden neuen Partnern gelingen wird, ein einzigartiges Fördersystem in der Metropolregion Rhein-Neckar zu etablieren.

Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, bedankte sich dafür, dass nun auch die Studierenden seiner Universität mit Susanne Erles seit Beginn des Jahres eine hauptamtliche Spitzensportbeauftragte zur Seite haben. „Dass die beiden Universitäten die Stipendiaten gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar auswählen, zeigt wie gut sich die Zusammenarbeit entwickelt hat“.

Auch die Stipendiaten kamen zu Wort und berichteten über ihre bisherige Unterstützung und was sie sich für die Zukunft erhoffen. Nike Lorenz (Bronze im Hockey bei den Olympischen Spiele 2016 und Hallenweltmeisterin 2018) erzählte, dass sie beispielweise die Möglichkeit hatte, während des Turniers in Berlin eine Klausur vor Ort zu schreiben. „So etwas wäre ohne die Spitzensportbeauftrage der Universität Mannheim und Gesamtkoordinatorin des Spitzensport-Stipendiums Metropolregion Rhein-Neckar Sarah Seidl nicht umsetzbar gewesen.“ Diese Unterstützung weiß auch David Schmidt zu schätzen. Als Stammspieler der Handball-Bundesligamannschaft Eulen Ludwigshafen verzichtet er zwar auf die finanzielle Förderung, die organisatorische Unterstützung ist für ihn aber unbezahlbar: „Die speziell für mich organisierten Tutorien haben es mir ermöglicht in Regelstudienzeit zu studieren“.

Die Neu-Stipendiaten Sarah Köhler und Robert Haase von der Universität Heidelberg freuen sich in die Gemeinschaft mit aufgenommen worden zu sein. Sarah Köhler wurde im Jahr 2017 nicht nur Hochschulsportlerin des Jahres sondern konnte bei der Sommer-Universiade in Taipeh zwei Silber- und eine Goldmedaille gewinnen. Die Jurastudentin ist außerdem amtierende Europameisterin über 800 Meter Freistil und erhofft sich auf ihren Wettkampfplan abgestimmte Repetitorien: „Durch meine trainingsbedingte Abwesenheit würde ich davon extrem profitieren“.

Neben ihr erhalten vier weitere Teilnehmende der Sommer-Universiade 2017 das Spitzensport-Stipendium der Metropolregion Rhein-Neckar: Die Gewichtheberin Sabine Kusterer sowie der Gewichtheber Alexej Prochorow schafften es in Taipeh beide bis ins Finale, Inline-Speedskaterin Katharina Rumpus landete gleich zwei Mal auf dem vierten und einmal auf dem fünften Platz und Speerwerfer Andreas Hoffmann sorgte mit einem Wurf über 90 Meter und einem fantastischen zweiten Platz für Aufsehen.

Der adh-Vorstandsvorsitzende Jörg Förster, der den Verband bei der Veranstaltung vor Ort vertrat, hielt fest: „Insbesondere in Zeiten der öffentlichen Diskussion um die Finanzierung des Leistungssports, ist ein derartiges bürgerschaftliches Engagement, dass sich eben nicht nur an medaillenträchtige olympische Sportarten richtet, sondern an studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus den verschiedensten Bereichen, ein Zeichen an den Organisierten Sport und die Politik, dass Leistungssport in seiner Breite gefördert werden muss, wenn er die ihm zugewiesene Aufgabe als Rollenmodell, Vorbild und Projektionsfläche für den Nachwuchs und die Gesellschaft tatsächlich erfüllen soll.“

 

 

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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