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Kategorie: Leichtathletik, DHM

Spitzenleistungen bei der DHM Leichtathletik in Friedberg

31.05.2010

Am 29. und 30. Juni 2010 richtete die FH Gießen-Friedberg die DHM Leichtathletik aus. Viele der Aktiven starteten gut in die Saison und konnten ihre Vorjahrestitel verteidigen.

Siegerehrung Stabhochsprung

Als die anderen Wettkämpfe am Samstag schon fast alle beendet waren, hatte Kristina Gadschiew (Uni Kaiserslautern) die Anfeuerungen der Zuschauer im Stadion am Friedberger Burgfeld für sich. 4,50 Meter lagen auf im Stabhochsprung der Frauen, die ersten beiden Versuche hatte die 25-Jährige zuvor gerissen. Im letzten Versuch sollte es dann klappen mit der EM-Norm für Barcelona. Und Kristina Gadschiew schien schon drüber zu sein über diese Höhe – aber dann fiel die Latte im letzten Moment doch noch. „Ich könnte mich so ärgern, ich dachte schon, ich wäre drüber“, sagte Kristina Gadschiew hinterher. Mit ihrer Leistung von 4,30 Meter war die Athletin des LAZ Zweibrücken aber dennoch zufrieden: „Ich hatte den Start hier eigentlich nicht geplant und habe deshalb von heute morgen noch vier Stunden Autofahrt in den Beinen. Da war ich ein bisschen müde. Aber ich wollte mir hier Motivation holen und einfach eine Höhe schaffen, weil ich letzte Woche genullt habe – und das ist mir ja gelungen“, strahlte die Deutsche Hochschulmeisterin nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung trotzdem.

Knapp verpasst hat die EM-Norm auch Weitspringerin Beatrice Marscheck. Zum zweiten Mal kam die Studentin der WG Gießen mit 6,53 Meter ganz nah ran an die geforderten 6,60 Meter – aber eben nicht drüber. „Das ist schon ärgerlich“, sagte ihr Trainer Markus Czech nach dem Wettkampf, „sie hatte die Weite locker drauf“. Nach Titel Nummer eins im Weitsprung folgte zudem Titel Nummer zwei über 100 Meter. In 11,80 Sekunden gewann Beatrice Marscheck Gold, und mit dieser schnellen Zeit war sie dann auch „voll zufrieden“.

„Richtig Spaß“ hatte Sprinter Till Helmke bei seinem Heimspiel vor „eigenem Publikum“ in Friedberg. Die Hochschulmeisterschaften passten perfekt in den Wettkampfplan zwischen Weinheim und Regensburg. So holte sich der Athlet der LG OVAG Friedberg-Fauerbach dann auch den Titel über die 100 Meter in 10,69 Sekunden vor Niko Taavitsainen (10,86 Sekunden, Uni Bremen).

Diskuswerferin Sabine Rumpf (VFH Wiesbaden) verteidigte nach ihrem starken Auftritt beim Werfercup in Wiesbaden, als sie mit 60,22 Meter nur ganz knapp die EM-Norm verpasste, den deutschen Hochschulmeistertitel aus dem Vorjahr mit 55,67 Meter.

 

Am zweiten Tag der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Friedberg war das Wetter zwar nicht mehr ganz so trocken und warm wie am ersten Tag – aber ein paar wenige Regenschauer konnten die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler trotzdem nicht mindern.

Eine neue deutsche Jahresbestzeit stellte Georg Fleischhauer von der TU Dresden über 400 Meter Hürden auf. In 51,19 Sekunden finishte der 22-Jährige – und blieb damit nur ganz knapp vor David Gollnow (WG München), der in 51,29 Sekunden auf den zweiten Platz kam.

Hürdenläuferin Antonia Werner bestätigte ihre gute Form auf dem Friedberger Burgfeld mit dem Meistertitel: In 13,53 Sekunden blieb sie knapp unter ihrer vor einer Woche aufgestellten persönlichen Bestzeit von 13,44 Sekunden. „Ich bin zufrieden mit der Zeit, das war schon ok“, sagte Antonia Werner nach ihrem Rennen. „Ich habe einfach versucht hier zu gewinnen, das war mein Ziel – und das ist mir ja auch gelungen, auch wenn es am Ende doch noch ein bisschen spannend wurde“, freute sich die 20-Jährige vom TV Flieden. Auch Trainer Robert Schieferer bestätigte: „Sie ist auf dem richtigen Weg, das passt alles“. Jennifer Reinelt (WG München) kam in 13,61 Sekunden auf Rang zwei. Am kommenden Wochenende startet Antonia Werner dann in Regensburg.

Dort wird auch Wiebke Ullmann (WG Köln) antreten. Die deutsche Hallenmeisterin über 400 Meter verzichtete in Friedberg auf einen Start über die Stadionrunde. „Ich wollte endlich unter 54 Sekunden laufen. Das habe ich ja letzte Woche in Rehlingen geschafft. Da bin ich super glücklich drüber und bin hier deshalb mal die 200 Meter gelaufen“, erzählte Ullmann. In starken 23,95 Sekunden holte sie sich den deutschen Hochschulmeister-Titel über die 200 Meter – leider mit zuviel Rückenwind. „Schade, dass die Zeit nicht gültig ist“, sagte die 22-Jährige.  

Tina Kron sicherte sich in ihrem ersten Rennen der Saison für die WG Saarland den 400 Meter Hürden-Titel in 58,0 Sekunden. Über 110 Meter Hürden freute sich David Filipowski (WG Bochum) über eine neue Saisonbestzeit von 13,95 Sekunden und den Titel. Gut war auch die Leistung von Rouven Christ (Saarbrücken) über 200 Meter der Männer. Die 21,26 Sekunden lief Rouven allerdings mit etwas zuviel Rückenwind.

Die WG Köln konnte sich am Ende noch über den Wanderpokal als beste Mannschaft der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft freuen. Die ausrichtende Hochschule WG Gießen kam auf Rang zwei, der dritte Platz in der Mannschaftswertung ging an die Uni Frankfurt.

Julia Nestle

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