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Kategorie: 2012, National

Spannende Wettkämpfe bei der DHM Leichtathletik 2012

03.02.2012

Am 1. Februar 2012 fand in Frankfurt-Kalbach die DHM Leichtathletik 2012 statt. Einzelheiten und Ergebnisse erfahren Sie hier...

Trotz entspannter Atmosphäre und überschaubarer Teilnahmefelder boten die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach eine Reihe guter Auftritte unter dem Hallendach. Der Wettkampf zur Wochenmitte hatte für viele Topathleten eher Trainingscharakter und diente als Standortbestimmung für kommende Aufgaben. An spannenden Entscheidungen mangelte es dennoch nicht.

Annika Roloff schlägt Anna Battke
So auch im Stabhochsprung der Frauen. Dort war Annika Roloff (Uni Hannover) nicht zu schlagen. Die U23-EM-Dritte siegte mit 4,35 Metern, einer neuen persönlichen Hallen-Bestleistung. Die gemeisterte Einstiegshöhe (4,30 m) sowie drei Fehlversuche bei 4,53 Metern bedeuteten Rang zwei für Anna Battke (FU Hagen), die in diesem Winter schon die Hallen-WM-Norm von 4,52 Meter anbieten konnte. Die gleiche Höhe, allerdings außer Wertung, meisterte Julia Hütter (LG Eintracht Frankfurt). Bronze ging an Joana Kraft (PH Ludwigsburg; 4,05 m).

Marius Broening setzt sich durch
Über 60 Meter lieferten sich Marius Broening (Uni Tübingen) und Georg Petzold (HU Berlin) ein packendes Duell. Obwohl Georg Petzold (6,92 sec) gegen Ende noch stark aufkam, siegte der Tübinger souverän in 6,90 Sekunden.
Marius Broening hatte sich erst am Vortag für einen Start bei der DHM entschieden. „Die Spritzigkeit hat gefehlt. Da ich aber die letzten Wochen richtig gut trainiert habe, hatte ich ein gutes Gefühl. Deshalb haben wir uns entschieden ein paar mehr Wettkämpfe zu bestreiten.“ So konnte er bei den Hochschulmeisterschaften unter „Trainingsatmosphäre locker vorneweg laufen“. Bis zu den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe (25./26. Februar) will Marius Broening noch ein Schippchen drauf laufen und ist sich sicher, dass das auch gelingen wird. „In den letzten Jahren war ich zur Hallen-DM auch immer fit. Eine 60er Zeit würde ich in der Halle schon noch gerne laufen.“ In Gedanken ist der Tübinger jedoch schon fast in der Freiluftsaison.

Der Titel zählt, die Zeit nicht
Die schnellste Studentin des Tages war Carolyn Moll (Uni Düsseldorf). Sie siegte in 7,51 Sekunden deutlich vor Franziska Dobler (Uni Tübingen; 7,62 sec). Ganz glücklich wirkte die Athletin des ART Düsseldorf jedoch nicht, war sie in dieser Hallensaison bereits knapp eine Zehntelsekunde schneller gelaufen. „Mit der Zeit bin ich natürlich nicht zufrieden. Als Trainingslauf war das aber okay“, sagte sie. Wichtiger sind für sie die nächsten Starts bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften sowie dem PSD Bank Meeting in Düsseldorf. Bis zur Hallen-DM will sie ihre Bestzeit noch weiter drücken. „Eine tiefe 30er Zeit wäre schon toll.“

Hallensaison mit Titel beendet
Felix Franz (Uni Stuttgart) siegte über 400 Meter in 48,49 Sekunden. Für einen Start bei den Hochschulmeisterschaften hatte er sich kurzfristig entschieden. „Eigentlich wollte ich nach den Baden-Württembergischen Meisterschaften kein weiteres Hallenrennen bestreiten. Da der Termin aber relativ günstig lag, haben wir uns entschlossen noch einen zweiten 400er zu laufen.“ Ein Start bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften kommt für den Langhürdenspezialisten indes nicht in Frage. „Die Hallen-DM ist zu spät. Ich will mich zu diesem Zeitpunkt voll auf die Vorbereitung für die Freiluftsaison konzentrieren.“ Im Sog von Felix Franz lief Daniel Rabstein (Uni Gießen) in 48,79 Sekunden zur Silbermedaille.

Zwei Rennen, ein Titel
Bei den Frauen musste Disziplinkollegin Christiane Klopsch (Uni Frankfurt) ganze 700 Meter zurücklegen, um sich den Titel über 400 Meter zu sichern. Was kurios klingt, war das Resultat eines technischen Fehlers der Zeitmessung. So wurde der dritte und schnellste Zeitlauf während der zweiten Runde abgebrochen und etwa 90 Minuten später wiederholt.
Den Titel ließ sich Christiane Klopsch trotz schwerer Beine dennoch nicht nehmen. In 55,11 Sekunden eilte sie zum Titel. Zweite wurde Frederieke Hogrebe (DSHS Köln; 55,93 sec), die für ihre Silbermedaille allerdings nur reguläre zwei Runden absolvieren musste.

Es wäre mehr drin gewesen
„Es ging mir eigentlich nur um den Titel“, gab sich Christiane Klopsch nach dem Malheur erstaunlich gelassen. Nur schade, dass das Wiederholungsrennen die Frankfurterin eine deutlich schnellere Zeit gekostet hatte. „Ich bin ja bei den Süddeutschen vergangenes Wochenende schon Hallenbestzeit gelaufen. Aber die Zwischenzeiten im ersten Lauf heute waren top, da hätte ich vielleicht nochmal schneller laufen können“, sagte die schnelle Hessin. Zwischen Germanistik- und Kunstgeschichtsprüfungen hat sie eine Medaille bei Hallen-DM fest im Blick.

Carolin Walter im Alleingang
Spannend und richtig schnell wurde es über 800 Meter der Frauen. Mit starkem Finish konnte sich Carolin Walter (Uni Karlsruhe; 2:05,33 min) vor Aline Krebs (Uni des Saarlandes; 2:05,65 min) behaupten. „Die Vorgabe war mal wieder von vorne zu laufen.“ Diesen Plan setzte Carolin Walter perfekt um und diktierte das komplette Rennen. Außer der Hallen-DM, die für die Karlsruherin in diesem Jahr ein Heimspiel wird, hat sie keine weiteren Hallenstarts geplant. „Ich hatte einen Ermüdungsbruch und will deshalb langsam die Belastung steigern.“

Veronica Pohl siegt souverän
Belastungsasthma und Hallenluft sind zwei Komponenten, die zusammen nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Hallensaison bieten. Entsprechend fällt auch das Fazit von Veronica Pohl (DSHS Köln; 9:49,94 min) nach ihrem DHM-Titel über 3.000 Meter aus. „Leicht war’s nicht. Immerhin bin ich aber wieder einmal rund und locker gelaufen.“ Ausschlaggebend für einen Hallenstart war für sie die Studenten-Cross-EM. Mit ihrem Titel sollte sie das Ticket dafür in der Tasche haben. „Es geht noch deutlich mehr. Und draußen bekomme ich auch besser Luft.“

Xenia Achkinadse springt 6,31 Meter
Bei den Männern unterbot Michael Schramm (Uni Stuttgart) in 8:14,98 Minuten die A-Norm für die Hallen-DM in Karlsruhe und sicherte sich in einem einsamen Rennen den Hochschulmeistertitel. Der weiteste Satz des Tages gelang im Weitsprung Florian Oswald (TU Darmstadt; 7,43 m) in seinem letzten Versuch. Allerdings hätten auch 7,39 Meter aus dem vierten Versuch schon zum Titel gereicht. Platz zwei ging an Yannick Roggatz (Uni Mannheim; 7,30 m). Bei den Frauen gewann Xenia Achkinadse (HfPV Wiesbaden) souverän. Ihr weitester Versuch, 6,31 Meter.

Textquelle: www.leichtathletik.de

Die einzelnen Ergebnisse können Sie hier nachlesen. Bilder zur DHM finden Sie in der Bildergalerie auf unserer Facebookseite.

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