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Kategorie: EUC, 2009

Russland – erfolgreichste Nation bei der EUC Volleyball

23.05.2009

Nach fünf Wettkampftagen sicherten sich drei der vier Mannschaften aus Russland einen Platz auf den Medaillenrängen. Die Frauen der WG Hamburg verfehlten im Finale knapp die Goldmedaille.

Die Spielereinnen der WG-Hamburg bleiben Vize-Europameisterinnen

Gold für Polen, Silber für Deutschland

Zum Finale hatten sich rund 600 Zuschauer eingefunden, um die Hamburgerinnen um Kapitänin Anita Drese (Wiwa Hamburg) bei ihrem internationalen Einsatz gegen den dreifachen polnischen Hochschulmeister, der University of Economy Bydgoszcz, zu unterstützen. Die Stimmung war gut, als die Damen im ersten Satz einen Rückstand von 5:8 in einen Vorsprung von 14:11 verwandeln konnten.

Vom Publikum getragen, hatten die Hamburgerinnen im hochklassigen Auftaktsatz zwei Satzbälle. Diese verspielten sie jedoch unnötig und gaben den Durchgang mit 26:24 ab. Dieser Satzverlust beschäftigte die Frauen der WG Hamburg noch lange, sodass sie auch den zweiten Satz mit 20:25 abgaben. Das polnische Team punktete vor allem mit Schnellangriffen am Netz, denen die Hamburgerinnen nichts entgegenzusetzen hatten. Letztendlich konnten die Polinnen mit ihrer mentalen Stärke überzeugen und sicherten sich mit einem 3:0 den Europameistertitel im Volleyball der Frauen.

Um die Bronzemedaille spielten die Mannschaften aus Czestochowa, Polen und die Russian State University. Nach anfänglichen Unsicherheiten in der Abwehr der Russinnen endete der erste Satz mit 25:21 für die Polinnen. Das russische Team fand jedoch im zweiten Satz über die ausgezeichnete Blockarbeit zu seiner Form, ging schnell in Führung und gewann mit deutlichem Vorsprung (14:25). Auch der Coach der Russinnen Ermisuin Sergey war zufrieden: „We played good, the block was very important.“
Die letzten beiden Sätze gingen mit 25:22 und 25:18 ebenfalls an die Russinnen, die sich damit die Bronzemedaille sichern.


Entscheidungen bei den Herren

Im anschließenden rein russischen Herrenfinale kämpften die Volleyballer der Mordovskiy State University und der Russian State University um die Goldmedaille. Mordovskiy machte von Anbeginn Druck und übernahm die Führung, die sie bis zum Satzgewinn von 25:16 behielt. Im zweiten Satz konnte sie durch mehrere starke Blocks erneut die Führung übernehmen. Die Männer der Russian State wirkten fast ratlos und gaben auch den zweiten Satz deutlich an Mordovskiy ab. Doch ihre Fans, unter anderem natürlich das Frauenteam der Russian State University, gaben nicht auf und feuerten sie weiterhin lautstark an. Das baute das Team auf, sodass es Anfang des dritten Satzes erstmals in Führung ging. Lange hielt diese jedoch nicht an. Mordovskiy kämpfte sich schnell zurück und konnte sich Mitte des Satzes mit 16:13 absetzten. Zwar kam die Russian State noch einmal ran, verspielte die Chance auf die Goldmedaille aber mit einem Netzaufschlag. Der Außenseiter Mordovskiy State University, der zum ersten Mal an den Europäischen Volleyball Hochschulmeisterschaften teilnahm, schlug den amtierenden Europameister der Russian State University in drei klaren Sätzen und gewann somit den Europameistertitel.

Das kleine Finale der Herren um Platz Drei bestritten die Teams der University Gazi, Türkei, und der University of Warsaw. In vier relativ klaren Sätzen spielten die Türken ihre technische Überlegenheit aus und sicherten sich mit 19:25, 26:24, 17:25, 17:25 den dritten Platz. Trainer Erdogan ist stolz auf die Leistung seiner Jungs: „Trotz vieler Verletzungen waren wir sehr stark und haben gewonnen. Besonders Soner und Caglar haben sehr gut gespielt und das ganze Team hat gut zusammengehalten.“

In den Platzierungsspielen kämpften heute noch sechs Mannschaften um jeweils den fünften, siebten und neunten Platz und alle machten es besonders spannend.

Im Spiel um Platz Neun standen sich die deutschen Mannschaften der Uni Erlangen-Nürnberg und der TU Dresden gegenüber. In einem langen Kampf über fünf Sätze schenkten sich die beiden deutschen Teams nichts und lieferten sich besonders in den ersten drei Sätzen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatten die Erlangener die längere Ausdauer und entschieden mit einem klaren 25:8 das Match für sich.

Auch die Herren der Gazi Osman Pasa University, Türkei, und die Portugiesen aus Porto gingen im Spiel um Platz Sieben über fünf Sätze. Nach einem langen Hin und Her der Satzgewinne (25:18, 16:25, 25:21, 24:26, 16:14) ging der letzte Satz gemäß dieser Regel an die Türken aus Ankara.

In der Begegnung Lyon, Frankreich, gegen Ljubljana, Slowenien war es nicht minder spannend. In fünf langen Sätzen zeigten schließlich die Slowenen die bessere Mannschaftsleitung und sicherten sich mit einem Sieg den fünften Platz.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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