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Kategorie: WUC, Beachvolleyball

Medaillen-Regen für deutsche Beachvolleyballteams in Alanya

21.06.2010

Durch überzeugende Leistungen bei den so heißen und ermüdenden Temperaturen sicherten sich die deutschen Beachvolleyballerinnen und -volleyballer gleich vier Mal Edelmetall.

Den Anfang machten Victoria Bieneck und ihre Partnerin Marika Steinhauff gegen die Tschechinnen Smidova und Nakladova. In einem ausgeglichenen ersten Satz, in dem sich beide Teams viele Unsicherheiten leisteten und zu viele Eigenfehler produzierten, hatten am Ende die Tschechinnen die Nase mit 21:19 knapp vorne.

Im zweiten Satz übernahmen die beiden deutschen Studentinnen dann von Anfang an die Regie. Victoria Bieneck hatte Netzhoheit und Marika Steinhauff ließ in der Feldabwehr kaum Punkte der Gegnerinnen zu. So ging der zweite Durchgang mit 21:11 verdient und deutlich an die beiden deutschen Studentinnen. Auch im dritten Satz zeichnete sich relativ schnell ab, dass das deutsche Team am Ende die Oberhand behalten sollte. Zu abgeklärt agierten die beiden auch in engen Spielsituationen. Victoria setzte den Schlusspunkt zum Gewinn der Bronzemedaille dann auch folgerichtig mit einem Aufschlagass zum 15:12. Jubelnd fielen sich die beiden zunächst gegenseitig um den Hals, um dann den Trainer mit einer sandigen Umarmung zu beglücken…. 

Nach dem kleinen Finale der Frauen, folgte das der Männer. Hier behielt das Team aus Polen, dass im Halbfinale gegen Walkenhorst / Penk den kürzeren gezogen hatte, verdient die Oberhand mit 2:1 über das Team vom Zuckerhut. Die Brasilianer waren als Gastgeber der nächsten WUC in 2012 ambitioniert mit 4 Teams gestartet, und müssen nun ohne Edelmetall nach Hause fahren. Nach dem Auftritt eines türkischen Popstars, der vom einheimischen Publikum begeistert gefeiert wurde, folgte dann das Finale der Damen mit der Begegnung Büthe/Borger vs Slukova/Kolocova.

Den besseren Start erwischten die Tschechinnen, die den ersten Satz deutlich dominierten und mit 21:14 auch deutlich gewannen. Im zweiten Satz entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Beim 14:14 legten die deutschen Studentinnen eine Zwischenspurt bis zum 17:14 ein, der auch durch eine Auszeit nicht zu unterbrechen war. Bei 20:16 schlug Karla Borger zum ersten Satzball auf, den die Tschechinnen jedoch abwehren konnten. Marketa Slukova setze dann mit einem Block noch einen Punkt zum 18:20 drauf. Nach einer Auszeit brachte Cristina Kolocova die Deutschen durch einen Fehlaufschlag in den Satz Nummer 3.

Nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen welcher auch hier zunächst bis zum 5:5 ein ausgeglichenes Spiel beider Teams zeigte. Aber nach starker Angriffsaktion von Britta Büthe und Angriffsfehler von Cristina Kolocova führten die beiden deutschen Studentinnen 7:5 und gaben diesen Vorsprung im Satzverlauf nicht mehr ab. Über 10:7, 11:8 und 13:8 wuchs auch bei der ganzen Delegation die Zuversicht, dass der Satz gewonnen werden kann. Britta Büthe blieb es vorbehalten den „goldenen“ Angriffsschlag zu verwandeln. Jubelnd umarmten sich die beiden, die Goldmedaille ist der Lohn für all die Mühen der vergangenen 5 Tage.

Das Männerfinale zwischen Penk/Walkenhorst und Köhler/Rhode verlief klar für die Kombination aus dem Hamburger und Kieler Studenten. Die Zuschauer hatten wenig Gelegenheit spektakuläre Ballwechsel zu beklatschen. Zu gut kennen die beiden Teams ihre Stärken und Schwächen. So wollte auf dem Centercourt keine richtige Stimmung aufkommen, da den Zuschauern bei zwei deutschen Teams im Finale auch die Möglichkeit genommen war, sich mit einer Seite besonders zu identifizieren. Nach 21:19 im ersten Satz hatte Stefan Köhler bei 20:18  im zweiten Satz den ersten Matchball, den Penk/Walkenhorst noch abwehren konnten. Den zweiten Matchball verwandelte dann aber Niels Rhode zum 21:19 und damit zum Gewinn der Goldmedaille. 


Die deutschen Teams haben die 5. WUC Beachvolleyball dominiert und dadurch die Grundlage für eine Nominierung der Sportart im kommenden Jahr bei der Universiade in Shenzen gelegt. Bei der zweitgrößten Multisportveranstaltung der Welt, besteht somit zum ersten Mal die Chance für deutsche Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer um die Titel mit zu kämpfen. Die Aufnahme der Sportart in den optionalen Sportartenkanon der Weltspiele der Studierenden in den Jahren 2011 und 2013 ist Beweis für die Anerkennung der sportlichen Leistungen der Studierenden bei den vergangenen WUCs. Die erfolgreichen deutschen Teams der letzten Jahre hatten daran einen großen Anteil.

Diese Erfolge sind nur möglich, wenn für die Athleten ein professionelles Team zur Unterstützung agiert. Neben der erfolgreichen Wettkampfvorbereitung durch Jörg Ahmann gehört der Dank an dieser Stelle auch Physiotherapeut Jinan Al-Shok, der unermüdlich die Belastungen des langen Turniers mit seinen „heilenden“ Händen kompensiert hat.

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